Philip Piller

„Beim Song Contest kann man die Sau rauslassen“

Unterhaltung
05.02.2026 06:00

Der TV-Vorentscheid am 20. Februar rückt näher – auch Philip Piller will für Österreich beim Song Contest antreten und hat dafür „Das Leben ist Kunst“ geschrieben. Die „Krone“ besuchte ihn in seiner Wohnung in Wien.

Dass er unter die zwölf Kandidaten für den österreichischen Beitrag zum Song Contest gewählt wurde, ist für Philip Piller keine unverhoffte Überraschung, sondern das Ergebnis einer langen Reise mit dem größten Musikwettbewerb der Welt. Die Augen des 30-Jährigen funkeln, wenn er im Interview mit der „Krone“ vom ESC spricht, er ist ein wandelndes Song-Contest-Lexikon, war schon einmal knapp dran, macht eigene Statistiken darüber, was dort erfolgreich ist und was nicht – jetzt fehlt nur noch, einmal selbst dort auf der Bühne zu stehen.

In seiner Wohnung in Wien spielt Piller gerne am Keyboard – seinen ESC-Song schrieb er selbst.
In seiner Wohnung in Wien spielt Piller gerne am Keyboard – seinen ESC-Song schrieb er selbst.(Bild: Imre Antal)
Dieses Bild war die Inspiration für „Das Leben ist Kunst“.
Dieses Bild war die Inspiration für „Das Leben ist Kunst“.(Bild: Imre Antal)

„Es ist ein Song wie eine Achterbahn“
Dafür hat der Sohn eines Malers den Song „Das Leben ist Kunst“ geschrieben: „Das Lied klingt wie eine Achterbahn. Es gibt viele verschiedene Einflüsse darin. Mir war es wichtig, mutig mit dem Song zu sein, denn beim ESC kann man musikalisch einfach richtig die Sau rauslassen. Und das wird dort auch bezahlt.“

Es ist Piller wichtig, auf Deutsch zu singen: „Ich finde es blöd, dass Österreich so selten was auf Deutsch zum ESC schickt. So viele Kandidaten singen dort in der Landessprache und es ist egal, dass viele es nicht verstehen. Ich hab’ das extra ausgewertet und nicht-englische Songs schnitten in den letzten sechs Jahren sogar besser ab als englische.“

Neben seiner Leidenschaft für den Song Contest hat der Musiker noch einen weiteren Startvorteil: Er war schon bei zahlreichen Castingshows wie „The Voice“ oder „Die große Chance“ zu Gast und kennt daher TV-Musiksendungen wie den ORF-Vorentscheid „Vienna Calling“ am 20. Februar gut: „Ich bin mittlerweile sehr gelassen vor TV-Kameras.“

Piller beim Interview mit „Krone“-Redakteurin Jasmin Gaderer.
Piller beim Interview mit „Krone“-Redakteurin Jasmin Gaderer.(Bild: Imre Antal)

Als Fan des Bewerbs hat sich Philip Piller natürlich auch mit der politischen Schlagseite des Events beschäftigt – fünf Länder sind ja bekanntlich wegen der Teilnahme Israels ausgestiegen, werden in Wien nicht antreten: „Ich finde das alles voll hart. Es ist eine schlimme Ausgangssituation für den Bewerb. Aber ich habe viel Empathie für die Meinungen von anderen Leuten.“

Vollblutmusiker, das bleibt der Wahlwiener natürlich mit oder ohne Song Contest: „Ich bin ein emotionaler und cleverer Mensch, das lässt sich beim Musikmachen gut verbinden.“

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