Nach mehreren Lawinenabgängen am Samstag in Tirol, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde, gab es dennoch einen Tourengeher, der von einem Schneebrett erfasst wurde. Er war Teil einer Skitourengruppe, die am sogenannten „Eiskögele“ unterwegs waren.
Der Zwischenfall ereignete sich im Gemeindegebiet von Gurgl (Bezirk Imst) im Bereich des sogenannten „Eiskögeles auf etwa 3120 Metern Seehöhe.
Dort war eine fünfköpfige Skitourengruppe unterwegs, als sich gegen 14.30 Uhr auf einem sehr steilen Südwesthang eine etwa 40 Meter breite Schneebrettlawine löste. Ein 31-jähriger Schweizer, der als zweiter der Gruppe unterwegs war, wurde dabei von den Schneemassen erfasst und rund 150 Meter mitgerissen und teilverschüttet.
Aufgrund des fehlenden Mobilfunkempfangs fuhr ein Gruppenmitglied ins Tal ab, um den Notruf abzusetzen.
Die Polizei
Glück für andere Alpinisten
Die anderen Gruppenmitglieder wurden nicht erfasst. Der Mann erlitt eine schwere Verletzung im Bereich des rechten Sprunggelenks. „Aufgrund des fehlenden Mobilfunkempfangs fuhr ein Gruppenmitglied ins Tal ab, um den Notruf abzusetzen“, heißt es seitens der Polizei.
Der Verletzte wurde von der Besatzung des Rettungshubschraubers geborgen und in die Medalp-Sportklinik nach Imst gebracht. Die anderen Alpinisten konnten selbstständig ins Tal fahren.
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