Schock für eine 85-jährige gehbehinderte Linzerin, als sie vor wenigen Tagen in ihr Auto steigen wollte: Ihr Wagen war nämlich weg – offenbar gestohlen aus dem versperrten Unterstand. „Ich stand vor meiner leeren Garage“, zeigt sie sich im „Krone“-Gespräch erschüttert.
„Ich hatte den Schock meines Lebens. Die Garage war leer“ – die 85-jährige Hermine K. aus Linz ringt im Gespräch mit der „Krone“ noch immer mit den Worten. Das für sie wegen ihrer Gehbehinderung so wichtige Auto ist weg. Es wurde offenbar unbemerkt aus der verschlossenen Garage an der Khevenhüllerstraße in Linz entwendet.
„Ich hab’ erst meine Tochter und jene Bekannten, die den Code zur Garage kennen, angerufen. Hätte ja sein können, dass sich wer den Wagen ausgeborgt hat, obwohl das bisher noch nie jemand getan hat“, erzählt die Pensionistin. Erst als sie sicher war, dass niemand das Auto hatte, rief sie die Polizei.
Fühlt sich nicht ernst genommen
„Die hat zwar alles aufgenommen, aber der Polizist hat mich, glaube ich, nicht wirklich ernst genommen. Er fragte, ob ich vergessen habe, wo ich es hingestellt habe.“ Doch die Linzerin weiß genau, dass sie am Donnerstag vor einer Woche zuletzt den Wagen nutzte und nach acht Tagen eben wieder brauchte – da war er aber schon weg.
Der Polizist fragte, ob ich vergessen habe, wo ich es hingestellt habe.
Hermine (85) über ihr Gespräch mit der Polizei
Sorge, dass Diebe Hausschlüssel haben
„Ich habe ein Schloss, das mit Zahlen gesichert ist. Mein Enkel hat mir schon gesagt, dass die Ziffern, die ich immer drücken muss, bereits abgenutzt sind“, erzählt die Linzerin. Sie überlegt nun auch, das Schloss ihrer Wohnung zu tauschen – denn der Autoschlüssel samt anderen Schlüsseln lag am Beifahrersitz ihres schwarzen Opel Mokka, der mit zehn Jahren kaum 40.000 Kilometer am Tacho hat.
„Ich hab’ gerade erst das Service machen und neue Scheibenwischer montieren lassen“, sagt Hermine K., die sicher ist, dass der Wagen schon im Ausland ist: „Sie haben aus einem Kastl auch den Ersatzschlüssel mitgenommen.“
Auch Kühltasche verschwunden
Im Rückblick kommen der Linzerin auch andere Vorkommnisse verdächtig vor: So verschwand vor etwa drei Monaten eine teure Kühltasche aus der Garage, und einmal waren die Vorhänge verschoben. Und eine weitere Sorge plagt Hermine K.: „Ich habe Angst, dass ich auf dem Schaden sitzenbleibe.“ Beim Anruf bei der Versicherung gab diese zur Auskunft, dass kein Schutz bestehen würde.
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