Er wollte sich ein paar Tage verwöhnen lassen, doch dann kam der große Durchhänger. Weil er mehr als 10.000 Euro in einem Linzer Bordell verprasste, wurde nun ein 42-Jähriger zu drei Monaten Haft – nicht rechtskräftig – verurteilt. Der Grund: Er hatte mit einer Firmen-Kreditkarte bezahlt.
Nach der Lust kam der Frust. Zu Halloween 2025 feierte ein 42-Jähriger gemeinsam mit Freunden eine feuchtfröhliche Nacht. Und die endete in einem Linzer Bordell. „Ich kann mich nur dunkel an die Nacht erinnern“, erzählte der sichtlich peinlich berührte 42-Jährige am Montag vor Gericht.
10.000 Euro bezahlt
Klar ist, dass der Mann am Ende für sich und seine Begleiter die Zeche bezahlte. Mehr als 10.000 Euro machte es aus, und zum Bezahlen zückte der Angestellte einer Molkerei die Firmen-Kreditkarte.
Private und berufliche Probleme
Dass das nicht die allerbeste Idee war, dürfte ihm nach dem Wochenende klar gewesen sein, denn am Montag marschierte er schnurstracks zu seinem Vorgesetzten und beichtete alles. Er wurde sofort entlassen und angezeigt.
Richter wünschte viel Glück
Vor Gericht zeigte er sich reuig und betonte, dass es damals eine private und beruflich schwere Zeit gewesen sei. Er habe zudem den Schaden mittlerweile auch schon beglichen. Das wertete der Richter am Ende auch mildernd, verurteilte den 42-Jährigen, der übrigens ohne Rechtsvertreter erschienen war, zu einer bedingten Haftstrafe von drei Monaten, die allerdings noch nicht rechtskräftig ist. „Ab jetzt soll es bergauf gehen“, wünschte der Richter dem Angeklagten, der noch immer arbeitslos ist, mehr Glück in der Zukunft.
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