ÖSV fährt hinterher

Franzoni gibt im ersten Kitzbühel-Training Ton an

Ski Alpin
20.01.2026 12:45
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Im ersten Abfahrtstraining von Kitzbühel gab Giovanni Franzoni den Ton an. Teamkollege Christof Innerhofer wurde Zweiter (+0,11 Sek.), der Franzose Maxence Muzaton Dritter (+0,39). Vincent Kriechmayr landete als bester Österreicher auf Platz 16 (+1,54). 

Hier das Ergebnis im ersten Training:

Beim ersten Abtasten 2026 wusste die Streif, deren Kurssetzung im Vergleich zum Vorjahr nahezu ident geblieben ist, ihre Zähne zu verstecken. Manch einer, wie Kriechmayr (16./+1,54), sprach gar von einer Genussfahrt. „Es macht sehr viel Spaß. Du fährst spätestens nach dem Steilhang mit einem Lacher raus“, sagte der Oberösterreicher, der nach Rang zwei zuletzt in Wengen wieder zum engsten Favoritenkreis gehört. „Die Strecke ist sehr schön und sehr schnell beieinander. Ich habe gleich gemerkt, dass ich einen ziemlichen Hadern draufhabe. Das war die schnellste Streif aller Zeiten.“

Franzoni kein Taktierer
Er habe bei seinem Versuch, ein engagiertes Training zu zeigen, kleinere Probleme im oberen Teil gehabt, schilderte Kriechmayr. Einige Größen taktierten, indem sie den ein oder anderen Bremsschwung vor dem Ziel einlegten. Nicht so Shootingstar Franzoni, der zuletzt mit dem Super-G in Wengen sein erstes Rennen gewonnen hat. „Der Franzoni ist sicher schon am Limit gefahren, der fährt immer am Limit. Aber auch er hat sicher noch Reserven, man steigert sich mit dem Rennen“, sagte Kriechmayr.

  Darauf hofft nicht zuletzt Daniel Hemetsberger, der mit seiner ersten Übungsfahrt gar nicht zufrieden war (21./+1,77). „Ich bin oben irgendwo herumgefahren“, gestand der Oberösterreicher, in Wengen zuletzt Abfahrts-Achter. Er habe die Kompression nach der Mausefalle zu gerade angesteuert. „Mich hat es runtergeschlagen. Dann habe ich improvisieren müssen.“ Für Hemetsberger hielt sich der Spaßfaktor deshalb in Grenzen, doch auch für ihn steht fest: „Es geht ziemlich dahin.“ Zwischen Kriechmayr und Hemetsberger platzierten sich noch Otmar Striedinger nach einer Materialumstellung (18.) und der 23-jährige Vincent Wieser (19.).

Schwarz besichtigte und schaute zu
Der zuletzt kranke Marco Schwarz verzichtete nach der Streckenbesichtigung auf einen Start im ersten Training, will das zweite am Mittwoch (11.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) aber in Angriff nehmen. Er übte abseits der Streif und kündigte Starts im Super-G am Freitag und dem Slalom am Sonntag an. Auch Norwegens Abfahrtsstar Aleksander Aamodt Kilde war wegen Schulterproblemen am Dienstag abwesend.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung