Heute vor einem Jahr hatte das Verhängnis seinen Lauf genommen. Dieses erste Amtsjahr war das Fegefeuer. Die Hölle kommt noch.
Denjenigen, die anfangs über seine Skurrilitäten gelacht haben, ist das Lachen vergangen, denn der Mann hat sich nicht unter Kontrolle. Ihn am Atomwaffendrücker zu wissen, ist unerträglich. Völlig Empathie-befreit kann er die Folgen seiner Handlungen nicht empfinden, nicht einschätzen. Er will den Friedensnobelpreis und hat schon sieben Länder bombardiert. Die Welt ist kein Spielzeug.
Man hat ihm die Charakterbezeichnung „Disruptor“ gegeben. Das hat im Englischen eine Doppelbedeutung: Zerstörer und radikaler Erneuerer. Er kann zerstören, aber nicht aufbauen. Ohne das Präsidentenamt wären seine größenwahnsinnigen Immobilienkonstrukte einmal mehr pleitegegangen.
Was haben wir den Amerikanern getan, dass sie uns mit diesem Präsidenten strafen? Das ist ja das Problem, dass mächtige Nationen mit ihren Entscheidungen auch in das Schicksal anderer Nationen eingreifen. Trump ist das Produkt der amerikanischen Krise, und die Welt muss es ausbaden. Die Schadensbilanz ist schon jetzt gewaltig.
Trump ist ein Jahr im Amt und es fühlt sich an wie ein Jahr Geiselhaft mit Beschallungsfolter. Da bleibt nur zu hoffen, dass das amerikanische Volk noch rechtzeitig aufwacht und seine verhängnisvolle Wahlentscheidung korrigiert, solange es noch möglich ist.
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