US-Präsident Donald Trump hat bei einem Besuch in einem Ford-Werk mit Obszönitäten auf störende Zwischenrufe eines Arbeiters reagiert. Im Internet kursiert ein Video vom Vorfall.
Trump hat am Dienstag (Ortszeit) beim Werksbesuch in Detroit den schmählichen Zwischenruf eines Arbeiters denkbar vulgär quittiert.
Wie eine im Internet verbreitete Handyaufnahme zeigte, formte Trump zweimal deutlich mit dem Mund den Ausdruck „F*** you“ in Richtung des Störers und zeigte den Mittelfinger.
Der Zwischenfall wurde per Handyvideo aufgenommen:
Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte der „Washington Post“ die Authentizität der Aufnahmen.
„Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort“, hieß es in einem Statement des Sprechers, das der Zeitung vorlag. Dem Bericht zufolge soll der Werkangestellte Trump als „Pädophilen-Beschützer“ beschimpft haben.
Befragt von der „Washington Post“, bestätigte der mutmaßliche Zwischenrufer, dass sich seine Beschimpfung auf Trumps Agieren im Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezogen habe. Er spüre wegen des Ausrufs „definitiv keine Reue“, sagte der 40-Jährige der Zeitung.
Störenfried fürchtet nun „politische Vergeltung“
Er mache sich allerdings Sorgen um die Zukunft seines Jobs und fürchte auch „politische Vergeltung“, weil er Trump „vor seinen Freunden blamiert“ habe. Eigenen Angaben zufolge wurde er infolge des Vorfalls von seiner Arbeit im Werk wegen laufender Ermittlungen freigestellt.
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