Die Nordische Kombination scheint hierzulande auch in Zukunft in guten Händen. Am Mittwoch feierten zwei österreichische Hoffnungen gemeinsam die Goldmedaille bei der Junioren-WM: Andreas Gfrerer und David Thür.
Bei den Olympischen Spielen zeigten Österreichs Kombinierer mit insgesamt drei Medaillen auf. Die Zukunft der Sportart ist im Zeichen der fünf Ringe ungewiss – in der Alpenrepublik ist sie aber gesichert. Das stellten am Mittwoch zwei junge rot-weiß-rote Hoffnungen klar. Der Salzburger Andreas Gfrerer und der Tiroler David Thür gewannen bei der Junioren-WM in Lillehammer Gold im Teamsprint.
„Das Material war überragend“
Das Duo setzte sich dabei mit einem Respektabstand vor Deutschland (+22,9 Sekunden) und Norwegen (+33,2 Sekunden) durch. Auf die Deutschen hatten Gfrerer/Thür nach dem Springen sogar rund eine halbe Minute Rückstand gehabt. „Auf der Schanze ist es uns noch nicht so leicht von der Hand gegangen, dafür ist es auf der Loipe umso besser gelaufen“, sagte Thür mit einem Strahlen in den Augen.
Auch Gfrerer, bereits Jugend-Olympiasieger 2024 im südkoreanischen Gangwon, war überglücklich. „Wir haben uns davor eine Taktik zurechtgelegt und die ist voll aufgegangen“, sagte der Pongauer, der auch seine Helfer lobte: „Das Material war ebenso überragend, einen großen Dank ans Serviceteam.“
Die ersten Einzelbewerbe bei Männern und Damen warten am Freitag mit einem Gundersen-Bewerb. Da wollen auch Katharina Gruber und Clara Mentil wieder mitmischen. Das österreichische Damen-Duo musste sich am Mittwoch mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.
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