









Große Überraschung bei den Golden Globes! Timothée Chalamet durfte sich am Sonntagabend zum ersten Mal eine Trophäe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical abholen – und setzte sich somit sogar gegen Leonardo DiCaprio und George Clooney durch!
Timothée Chalamet gewann mit seiner fünften Golden-Globe-Nominierung zum ersten Mal die begehrte Trophäe. Der 30-Jährige erhielt den Preis in der Sparte bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical für seine Rolle als ambitionierter Tischtennisspieler in der Tragikomödie „Marty Supreme“.
„Süßer Moment“ für Chalamet
Sein Vater habe ihm beigebracht, immer dankbar zu sein, für das, was man habe, sagte Chalamet in seiner Dankesrede. Das habe ihm in der Vergangenheit dabei geholfen, wenn er bei Preisverleihungen leer ausgegangen war.
Umso „süßer“ sei nun dieser Moment. Seinen Preis widmete Chalamet schließlich nicht nur seinen Eltern, sondern auch seiner „Partnerin“, Kylie Jenner. „Ich liebe euch“, erklärte er.
Kylie Jenner präsentierte ihr „Gewinner“-Kleid nicht am Red Carpet, dafür aber auf ihrem TikTok-Profil:
Bei der 83. Globe-Verleihung setzte sich Chalamet gegen George Clooney („Jay Kelly“), Leonardo DiCaprio („One Battle After Another“), Ethan Hawke („Blue Moon“), Lee Byung-Hun („No Other Choice“) und Jesse Plemons („Bugonia“) durch.
Preise an Rose Byrne
Die australische Schauspielerin Rose Byrne gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie. Die 46-Jährige wurde für ihre Rolle als überforderte Mutter in dem Comedy-Drama „If I Had Legs I‘d Kick You“ geehrt. Sie setzte sich gegen fünf Mitstreiterinnen durch, darunter Hollywoodstars wie Cynthia Erivo (39, „Wicked: Teil 2“), Kate Hudson (46, „Song Sung Blue“) und Emma Stone (37, „Bugonia“).
Kein Golden Globe für Julia Roberts
Die irische Schauspielerin Jessie Buckley gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einem Drama. Die 36-jährige Schauspielerin überzeugte mit ihrer Rolle in dem bewegenden Drama „Hamnet“ über die Shakespeare-Familie, die den Tod ihres Sohnes Hamnet verarbeiten muss.
Bei der 83. Globe-Verleihung setzte sich Buckley gegen Jennifer Lawrence („Die My Love“), Renate Reinsve („Sentimental Value“), Julia Roberts („After the Hunt“), Tessa Thompson („Hedda“) und Eva Victor („Sorry, Baby“) durch.
Der Brasilianer Wagner Moura gewann unterdessen den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einem Drama. Der 49-Jährige überzeugte mit seiner Rolle in dem Thriller „The Secret Agent“.
Er setzte er sich unter anderem gegen Joel Edgerton („Train Dreams“), Oscar Isaac („Frankenstein“), Dwayne Johnson („The Smashing Machine“) und Michael B. Jordan („Blood & Sinners“) durch.
Regie-Preis ging an Paul Thomas Anderson
Paul Thomas Anderson gewann unterdessen mit dem Politthriller „One Battle After Another“ den Golden Globe in der Sparte „Beste Regie“.
Für den Regie-Globe nominiert waren auch der US-Amerikaner Ryan Coogler („Blood & Sinners“), der Mexikaner Guillermo del Toro („Frankenstein“), der Iraner Jafar Panahi („Ein einfacher Unfall“), der Norweger Joachim Trier („Sentimental Value“) und die gebürtige Chinesin Chloé Zhao („Hamnet“).
Klicken Sie sich hier durch die schönsten Bilder des Red Carpet der Golden Globes:










Große Überraschung für Teyana Taylor
Den Golden Globe als beste Nebendarstellerin gewann die US-Schauspielerin Teyana Taylor. Die 35-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle als militante Aktivistin in dem Politthriller „One Battle After Another“.
Mit ihr waren Emily Blunt („The Smashing Machine“), Elle Fanning („Sentimental Value“), Ariana Grande („Wicked: Teil 2“), Inga Ibsdotter Lilleaas („Sentimental Value“) und Amy Madigan („Weapons – Die Stunde des Verschwindens“) nominiert.
Die Sängerin und Schauspielerin Taylor zeigte sich sichtlich überrascht – sie erhielt die Trophäe prompt mit ihrer ersten Globe-Nominierung überhaupt.
Nicht zu alt für Golden Globe
Der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgård sicherte sich den Golden Globe als bester Nebendarsteller. Der 74-Jährige überzeugte in dem Familiendrama „Sentimental Value“ des Norwegers Joachim Trier in der Rolle eines Vaters, der von seinen Töchtern entfremdet ist.
Mit ihm waren Benicio Del Toro („One Battle After Another“), Jacob Elordi („Frankenstein“), Paul Mescal („Hamnet“), Sean Penn („One Battle After Another“) und Adam Sandler („Jay Kelly“) im Rennen.
Er habe sich für zu alt gehalten, um zu gewinnen, sagte Skarsgård in seiner Dankesrede. Er sei froh darüber, dass ein kleiner norwegischer Film ohne ein großes Budget diese Aufmerksamkeit bekomme.
Die Verleiher der Golden Globes gaben die Preisträger in 27 Film- und Fernsehkategorien und in einer Podcast-Sparte in der Nacht auf Montag in Beverly Hills bekannt. Die Trophäen-Gala wurde live vom US-Sender CBS ausgestrahlt.
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