Stell dir vor, es ist Krieg und jeder will hin! Unvorstellbar, wäre man versucht zu sagen. Ist es wohl auch. Nur in Israel nicht.
Das kleine Land, gerade einmal so groß wie Niederösterreich, aber mit rund zehn Millionen Einwohnern, steckt wieder fest in einem der so vielen Kriege, die ihm schon aufgezwungen worden sind. In Tel Aviv und anderen Städten schlagen iranische Raketen ein. Es gibt Verletzte und auch Todesopfer. Vom Norden beschießt die mit dem Iran verbündete Terrormiliz Hisbollah das Land.
Und trotzdem wollen die rund 100.000 oder mehr Israelis, die sich gerade im Ausland befinden, nichts als nach Hause. Bestürmen die Botschaften, Flüge nach Hause zu organisieren – was diese auch tun.
Sie wollen zu ihren Freunden, ihren Familien, die Krise gemeinsam mit ihrem Heimatland durchstehen. Und so es notwendig ist, ihren Beitrag leisten. Auch und vor allem in der Armee. So war es auch nach dem Terrorüberfall der Hamas vom 7. Oktober 2023, als klar war, dass jeder und jede, die zurückkommt, in den Krieg wird ziehen müssen.
Nichts macht deutlicher, dass alle Israelis, egal welcher politischen Richtung sie angehören, geschlossen hinter Bibi stehen, wie alle Premier Netanyahu nennen. Auch alle Oppositionsparteien.
Denn Israel sieht den Iran (zu Recht) als existenzielle Bedrohung. Der Krieg ist aus der Warte der Israelis ihre einzige Chance ...
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