Doppel-Triumph dabei

Amadeus Awards vergeben – das sind die Gewinner

Adabei Österreich
06.03.2026 22:01

Große Emotionen, bekannte Sieger und ein Doppel-Triumph: Bei den 26. Amadeus Austrian Music Awards in der Wiener Marx Halle feierte die heimische Musikszene ihre Stars. Peter Cornelius wurde für sein Lebenswerk geehrt, Seiler und Speer räumten doppelt ab, und auch RAF Camora sowie Melissa Naschenweng setzten ihre Erfolgsserien fort.

Amadeus, Amadeus! Wenn der wichtigste Musikpreis Österreichs vergeben wird, versammelt sich die heimische Szene auf einem Fleck. 14 Kategoriepreise wurden am Freitagabend in der Wiener Marx Halle vergeben. Wie gewohnt führte Tom Neuwirth alias Conchita Wurst durch die Show und sorgte mit Charme und Witz für den nötigen Unterhaltungsfaktor.

Mehr als 50 nominierte Künstlerinnen und Künstler gingen ins Rennen um das begehrte Monster-Megafon – am Ende konnten sich 13 Acts durchsetzen.

Lebenswerk-Ehre für Peter Cornelius
Für einen besonders-emotionalen, wenn auch bescheidenen Moment sorgte Legende Peter Cornelius, der für sein Lebenswerk geehrt wurde: „Ich fühle mich zunächst einmal nicht so, als müsste man mir jetzt schon dringend den Lebenswerk-Preis verleihen, weil es höchste Zeit ist. Ich habe heuer 25 Konzerte und mein neues Album heißt ,Glassplitter‘ und das wird rund um den Tournee-Beginn veröffentlicht.“

Musik-Legende Peter Cornelius und seine Gattin bei den 26. Amadeus Austrian Music Awards
Musik-Legende Peter Cornelius und seine Gattin bei den 26. Amadeus Austrian Music Awards(Bild: Mario Urbantschitsch)

Auch das Alter spielt für ihn keine Rolle: „75 ist für mich nur eine Zahl, ich habe überhaupt kein Gefühl dafür, weil das irgendwie abschließend klingt.“ Dankbar sei er trotzdem auch, dass es Gott sei Dank nicht posthum geschehen ist.

Doppel-Auszeichnung für Seiler und Speer
Auch Seiler und Speer standen im Rampenlicht: Sie sicherten sich als einzige Band gleich eine Doppelauszeichnung in den Kategorien Pop/Rock und Live-Act des Jahres. Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Erfolgsalbums „Ham kummst“ spielten sie zuletzt unter anderem ein ausverkauftes Stadionkonzert – nun folgte dafür die nächste Auszeichnung.

Die Bilder vom Red Carpet:

Tom Neuwirth sorgte mit seinem auffälligen Outfit von Jungdesignerin Miranda Matondo für ...
Tom Neuwirth sorgte mit seinem auffälligen Outfit von Jungdesignerin Miranda Matondo für Aufsehen.(Bild: Mario Urbantschitsch)
Rapperin Nenda bekam den FM4 Preis.
Rapperin Nenda bekam den FM4 Preis.(Bild: Mario Urbantschitsch)
Pizzera und Jaus blödelten am Red Carpet herum, bevor sie ihren Preis für den Ö3 Song des Jahres ...
Pizzera und Jaus blödelten am Red Carpet herum, bevor sie ihren Preis für den Ö3 Song des Jahres bekamen.(Bild: Mario Urbantschitsch)
Alpenbarbie Melissa Naschenweng gewann zum siebten Mal die Kategorie Schlager.
Alpenbarbie Melissa Naschenweng gewann zum siebten Mal die Kategorie Schlager.(Bild: Mario Urbantschitsch)
JJ und Cosmo freuten sich auf den Amadeus und die Afterparty.
JJ und Cosmo freuten sich auf den Amadeus und die Afterparty.(Bild: Mario Urbantschitsch)
Leider ging Sassy Holzinger diesmal leer aus. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Leider ging Sassy Holzinger diesmal leer aus. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.(Bild: Mario Urbantschitsch)
In Doppelpack: Esther Graf und NESS sorgten mit ihrem neuen Song „nirgendwen“ auf der Bühne für ...
In Doppelpack: Esther Graf und NESS sorgten mit ihrem neuen Song „nirgendwen“ auf der Bühne für Stimmung.(Bild: Mario Urbantschitsch)

„Sechsmal ist schon ein Wahnsinn“ – dann wurden es sieben
Frisch aus Dubai zurück, holte sich RAF Camora zum neunten Mal in Folge den Preis in der Kategorie Hip-Hop. Doch nicht nur er feierte einen Seriensieg: Auch „Alpenbarbie“ Melissa Naschenweng triumphierte erneut in der Kategorie Schlager. „Sechsmal hintereinander in der Kategorie zu gewinnen, ist schon ein Wahnsinn. Wenn es das siebte Mal wäre, wäre es eigentlich verrückt“, sagte Naschenweng lachend – noch bevor sie wusste, dass sie den Preis tatsächlich gewann.

Der Amadeus für das Album des Jahres, präsentiert von Coca-Cola, ging an das markante Pop-Trio folkshilfe für sein fünftes Studioalbum „bunt“. Den Ö3 Song des Jahres sicherten sich Pizzera & Jaus mit ihrem Hit „Zweifelturm“, der zwei Wochen lang Platz drei der österreichischen Charts belegte.

Die Bilder der Show:

Melissa Naschenweng
Melissa Naschenweng(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Vulvarine
Vulvarine(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Lemo
Lemo(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Klangkarussell
Klangkarussell(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
RAF Camora
RAF Camora(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Esther Graf & NESS
Esther Graf & NESS(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Caro Fux
Caro Fux(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Ina Regen
Ina Regen(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Rapper Bibiza
Rapper Bibiza(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Seiler und Speer
Seiler und Speer(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
folkshilfe
folkshilfe(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Nenda
Nenda(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Führte durch den Abend: Tom Neuwirth
Führte durch den Abend: Tom Neuwirth(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Tom Neuwirth
Tom Neuwirth(Bild: APA/FLORIAN WIESER)
Vulvarine
Vulvarine(Bild: APA/FLORIAN WIESER)

Newcomer und eine Flasche Schampus
Neben den altbekannten Namen durften sich auch einige Neulinge über eine Trophäe freuen. Rapperin NENDA stand bereits vor der Show als Gewinnerin des FM4 Awards fest und nahm ihre erste Amadeus-Auszeichnung entgegen. „Ich freue mich, dass es den Leuten so gut gefällt. Und will mich bei allen bedanken, die für mich gevotet haben.“

Auch Newcomerin Caro Fux wurde erstmals geehrt: Sie erhielt den Preis AKM/AUME Songwriter des Jahres für ihren Song „Aff im Kopf“. Noch am Red Carpet scherzte sie, sie werde zur Feier des Abends eine Flasche Champagner spendieren und mit allen teilen.

Das sind die Sieger der 26. Amadeus Austrian Music Awards.
Das sind die Sieger der 26. Amadeus Austrian Music Awards.(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Natürlich durfte bei einem Musikpreis nicht die nötige Musik fehlen: Esther Graf und NESS, Alexander Eder sowie Ina Regen und viele weitere sorgten mit ihren Live-Auftritten für Stimmung in der Marx Halle.

Legenden wurden geehrt, Seriensieger feierten weiter – und neue Stimmen rückten ins Rampenlicht. Der Amadeus-Abend zeigte einmal mehr, wie vielfältig Österreichs Musikszene derzeit ist.

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