Explosionen in Caracas
Angriffe angeordnet: Trump ließ Maduro festnehmen!
Donald Trump lässt in Venezuela seine Muskeln spielen. Der US-Präsident ordnete zunächst militärische Angriffe auf die Hauptstadt Caracas an. Wenig später erklärte der 79-Jährige, eine US-Eliteeinheit habe den autoritären Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und außer Landes gebracht. Venezuela kündigte daraufhin an, nicht kapitulieren zu wollen.
„Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen groß angelegten Angriff gegen Venezuela und dessen Staatschef, Präsident Nicolás Maduro, durchgeführt“, schrieb Trump am Samstagvormittag auf seinem Onlinedienst Truth Social.
Maduro sei gemeinsam mit seiner Frau gefangen genommen und ausgeflogen worden. Die Operation sei in Zusammenarbeit mit US-Strafverfolgungsbehörden erfolgt.
Delta Force soll Maduro gefangen genommen haben
US-Beamte bestätigten dem Sender CBS News, dass Maduro am frühen Samstagmorgen von Mitgliedern der Delta Force festgenommen worden sei. Die Eliteeinheit war bereits 2019 an der Operation beteiligt, bei der der frühere IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi getötet wurde. Weitere Details sollen folgen. Trump kündigte eine Pressekonferenz in Mar-a-Lago für 17 Uhr an. Zuvor hatte er erklärt, Maduros Tage seien „gezählt“.

Regierung fordert Lebenszeichen des Präsidenten
Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López kündigte einen „massiven“ Einsatz aller militärischen Mittel an. „Wir werden nicht kapitulieren“, sagte er. Vizepräsidentin Delcy Rodríguez erklärte, man wisse derzeit nicht, wo sich Maduro und seine Frau aufhielten, und forderte einen „sofortigen Beweis“, dass beide noch am Leben seien. Die Opposition äußerte sich zunächst nicht.
US-Regierung verschärft Kampagne gegen Maduro
Laut CBS hatte Trump dem Militär bereits vor einigen Tagen grünes Licht für Bodenangriffe in Venezuela gegeben. Andere US-Luftangriffe hätten zunächst Priorität gehabt. Die Journalistin Jennifer Jacobs schrieb unter Berufung auf US-Beamte, die Regierung habe ihre Kampagne gegen das Maduro-Regime am frühen Samstagmorgen verschärft.
Internationale Kritik an US-Angriffen
Maduros Regierung sprach von militärischer Aggression und mobilisierte Verteidigungskräfte. Noch vor Trumps Bekanntgabe der Festnahme rief Maduro den nationalen Notstand aus. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro sprach von einer Bombardierung von Caracas und forderte ein sofortiges Treffen der OAS und der Vereinten Nationen. Auch Kuba und der Iran verurteilten den US-Angriff.
Explosionen und Stromausfälle in Caracas
Der Angriff begann laut AFP gegen 2 Uhr Ortszeit. Berichtet wurde von mehreren Detonationen. Zu den angegriffenen Zielen sollen der Militärstützpunkt Fuerte Tiuna, der Luftwaffenstützpunkt La Carlota sowie der Hafen von La Guaira gehört haben. In Videos waren Hubschrauber, Explosionen und Rauchwolken zu sehen, in Teilen von Caracas fiel der Strom aus. Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersagte US-Flugzeugen den venezolanischen Luftraum.
Langjährige Drohungen und wachsender Druck auf Maduro
Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt mit einem Einsatz in Venezuela gedroht und Maduro zum Rückzug aufgefordert. Die US-Regierung wirft Caracas vor, den Drogenschmuggel in Richtung USA zu begünstigen, und hat ihre Militärpräsenz in der Region ausgebaut. Zudem wurden Sanktionen verschärft und eine Blockade venezolanischer Ölexporte angekündigt.
Ölreserven und Streit um die Motive Washingtons
Maduro weist die Vorwürfe zurück und beschuldigt Washington, einen Machtwechsel erzwingen zu wollen und es auf die riesigen Ölreserven des Landes abgesehen zu haben. Venezuela verfügt über die größten bestätigten Erdölreserven der Welt, die Förderung liegt jedoch wegen Sanktionen, Missmanagement und fehlender Investitionen weit unter dem möglichen Niveau.








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