187 Mitglieder von mehreren Freiwilligen Feuerwehren aus dem Pinzgau mussten am Mittwochabend in Stuhlfelden in eine Wohnsiedlung ausrücken. In einem Wohnhaus mit mehreren Einheiten war ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten sechs Erwachsene und ein Kind in Sicherheit bringen.
Freiwillige Feuerwehren aus Stuhlfelden, Uttendorf, Mittersill, Hollersbach und sogar aus Zell und Saalfelden wurden um 20 Uhr in die Obere Siedlung in Stuhlfelden alarmiert. In der Wohnsiedlung war es aus bisher noch unbekannten Gründen zu einem Vollbrand eines Mehrfamilien-Wohnhauses gekommen.
Schnell war klar, dass es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten zu einem größeren Einsatz kommen würde. Die Hanglage und die dichte Verbauung machten rasches und umfassendes Handeln nötig – deshalb wurde Alarmstufe vier ausgelöst.
Drei Personen verletzt und versorgt
„Die Situation vor Ort erwies sich als sehr schwierig“, erklärte Ortsfeuerwehrkommandant Philipp Holzer. Sowohl die Wasserversorgung als auch das Übergreifen auf die unmittelbaren Nachbarhäuser waren für die Feuerwehren herausfordernd. Das Feuer hatten die Ehrenamtlichen jedoch bald eingedämmt, der Dachstuhl des Objekts flammte aber mehrfach auf. Die Löscharbeiten dürften noch bis in die Nachtstunden andauern.
Mit insgesamt sechs Atemschutztrupps waren die Feuerwehren vor Ort im Einsatz. Die Bewohner, sechs Erwachsene und ein Kind, wurden in Sicherheit gebracht. Drei Personen, darunter auch eine Feuerwehrfrau, mussten vom Roten Kreuz versorgt werden. Mehrere Fahrzeuge brannten völlig aus.
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