Kreischalarm!

Diese tollen Attraktionen gibt es im „Familypark“

Burgenland
25.11.2025 16:31

Die Compagnie des Alpes investiert noch mehr Millionen in den burgenländischen Familypark. Neben neuen Attraktionen soll es bald Ferienhäuser zum Übernachten geben. Und: Die „Krone“ zeigt in einem Animationsvideo, was Besucher 2026 erwartet! Gefühlsrausch garantiert ...

Das französische Unternehmen Compagnie des Alpes betreibt neben großen Skigebieten zwölf Freizeitparks in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Deutschland und Österreich. Dazu zählt auch der 145 Hektar große Familypark in St. Margarethen im Burgenland. 33 Millionen Euro wurden seit der Übernahme vor mehr als sieben Jahren in den Ausbau der Vergnügungsangebote und Infrastruktur investiert.

Seither erfreut sich Österreichs größter Freizeitpark mit rund 700.000 Besuchern pro Jahr nicht nur zunehmender Beliebtheit, sondern kurbelt auch das Wirtschaftswachstum im Burgenland kräftig an, insbesondere in der UNESCO-Welterbe-Region Neusiedler See. Das verdeutlicht eine Wirtschaftlichkeits- und Wertschöpfungsstudie, die im Sommer 2025 durchgeführt wurde und die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 analysierte. Die Ergebnisse wurden am Montag der Öffentlichkeit präsentiert.

Familypark-Chef Filip de Witte mit Studienleiter Andreas Kreutzer und Politiker Robert Hergovich ...
Familypark-Chef Filip de Witte mit Studienleiter Andreas Kreutzer und Politiker Robert Hergovich vor der „Rotonda“.(Bild: Reinhard Judt)

Leitbetrieb mit Mega-Erfolgsstory
Allein im Vorjahr erwirtschafteten die 226 Mitarbeiter vor Ort einen Gesamterlös von fast 31 Millionen Euro. Im Vergleich zur Erststudie 2017 gab es 69.000 Besucher mehr (+11%). Die Umsatzerlöse haben sich um 15 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Die Zahl der Beschäftigten ist durch 50 neue Arbeitsplätze um 28 Prozent gestiegen. Und auch der Fiskus profitierte mit einer Steuerleistung von 12,8 Millionen Euro.

„Die Studie bestätigt, dass der Familypark durch kontinuierliche Investitionen einen substanziellen Beitrag zur regionalen Kaufkraft leistet und einen volkswirtschaftlichen Beitrag von 51,4 Millionen Euro generiert“, so Geschäftsführer Filip de Witte, Studienleiter Andreas Kreutzer und Regierungskoordinator Robert Hergovich.

Zum Durchklicken: Das wird bald neu im Familypark

Die 20 Jahre alte Tempelrutsche gibt es nicht mehr. Statt ihr kommt die „Rotonda“.
Die 20 Jahre alte Tempelrutsche gibt es nicht mehr. Statt ihr kommt die „Rotonda“.(Bild: Reinhard Judt)
Das neue Areal in der Themenwelt „Abenteuerinsel“ eröffnet im kommenden Frühjahr.
Das neue Areal in der Themenwelt „Abenteuerinsel“ eröffnet im kommenden Frühjahr.(Bild: Familypark)
Für die jüngsten Gäste entsteht mit dem „Wilden Winzer“ eine familienfreundliche ...
Für die jüngsten Gäste entsteht mit dem „Wilden Winzer“ eine familienfreundliche Rundfahrattraktion. Ein nostalgischer Transportwagen für Weinfässer fährt auf einer großen Kreisbahn auf und ab, vorwärts und rückwärts, und erreicht eine Höhe von bis zu acht Metern.(Bild: Familypark)
Auch zum Einkehren wird es lauschige Plätzchen geben.
Auch zum Einkehren wird es lauschige Plätzchen geben.(Bild: Familypark)

Das Burgenland schneidet mit
94 Prozent der Gäste kämen freilich wegen der Attraktionen im Park. Rund die Hälfte verbinde den Ausflug aber auch mit Shopping, Heurigenbesuchen und anderen Aktivitäten. So würden lokale Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Handel und Dienstleister ebenfalls profitieren. Zudem floss die Hälfte der 10,9 Millionen Euro, die in den drei untersuchten Jahren investiert wurden, in burgenländische Unternehmen.

Die Bauarbeiten sind bereits in Gang.
Die Bauarbeiten sind bereits in Gang.(Bild: Reinhard Judt)

Große Erweiterung steht bevor
Und wie geht’s weiter? „Wir sind gekommen, um zu bleiben, und wollen den Park mit dem nötigen Respekt für die sensible Umwelt langfristig weiterentwickeln“, kündigt de Witte an. Um die Besucherzahl in den nächsten Jahren um „15 bis 20 Prozent“ zu steigern, werden weitere 4,7 Millionen Euro investiert und im Frühjahr 2026 zwei neue Fahrgeschäfte eröffnet: die Rundfahrgondel „Wilder Winzer“ und der Disk’O Coaster „Rotonda“ – eine Attraktion, die in Österreich einzigartig ist. 600 Personen können hier pro Stunde abgefertigt werden. Außerdem will man die Saison verlängern.

„Die Umwidmung für unsere große Erweiterungszone ist ebenfalls fertig. Zudem haben wir vom Mutterkonzern in Paris grünes Licht, um auf der Fläche gegenüber des Parks Konzepte für Übernachtungsmöglichkeiten zu entwickeln.“ 

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