Irrtum mit bösen Folgen: Weil ein steirischer Unternehmer bei Arbeiten an einer PV-Anlage im Burgenland offenbar Plus- und Minuspole verwechselt hatte, kam es zum Kurzschluss. Der 31-Jährige erlitt schwere Verbrennungen – Spital!
Höchstpersönlich erledigte der Chef einer steirischen Elektrotechnikfirma am Montag einen Auftrag in Weingraben, Bezirk Oberpullendorf. In Begleitung eines Mitarbeiters führte er an einer Fotovoltaikanlage in der Hauptstraße notwendige Installationen für eine reibungslose Energieversorgung durch.
Kurzschluss, gefährlicher Lichtbogen
Alleine kümmerte sich der Unternehmer um den Zusammenschluss einzelner Module bei einem Batteriespeicher. Bei dieser Arbeit dürfte es zu einer verhängnisvollen Verwechslung gekommen sein. Der 31-jährige Firmenchef scheint die Plus- und Minuspole vertauscht und deshalb falsch verbunden zu haben.
Als sich gegen 13 Uhr beim letzten Modul der Stromkreis geschlossen hat, geschah das Unglück: Die Spannung entlud sich explosionsartig – Kurzschluss und ein gefährlicher Lichtbogen von extremer Hitze!
Direkter Kontakt mit 500 Volt
Rasch waren die Einsatzkräfte an der Unfallstelle in Weingraben. „Der Elektrotechniker ist in eine Spannung mit ungefähr 500 Volt geraten“, lautete der erste Befund der Helfer, bestätigt vom Mitarbeiter der Firma aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.
Der Chef hatte sich an beiden Händen schwere Verbrennungen zugezogen. Vor Ort wurde Erste Hilfe geleistet. Nach der Versorgung konnte der Verletzte mit dem Notarzthubschrauber ins Landeskrankenhaus nach Graz geflogen werden. Das Arbeitsinspektorat ist informiert. Fremdverschulden schließen die Ermittler der Polizei aus.
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