Lange Jahre machte Carina Reicht als Läuferin auf sich aufmerksam, heimste viele Rekorde ein. Doch nach Verletzungen verlor sie daran die Freude. Die sie Ende 2020 jedoch im Triathlon wieder gefunden hat. Nach dem ersten Weltcupsieg zuletzt träumt sie auch von Olympia 2028.
„Eine gute Frage! Beim Zieleinlauf waren es so viele Emotionen gleichzeitig, dass man das gar nicht beschreiben kann“, hat Carina Reicht auch ein paar Tage nach ihrem ersten Weltcupsieg im Triathlon in Rom noch nicht die passenden Worte. Was vor ihr mit Lisa Perterer (2018 in Cagliari) erst einer Österreicherin gelungen war! Der Weltcup ist nach der „World Triathlon Championship Series (WTCS)“ ja die zweithöchste Stufe.
Was sie jedoch sagen konnte: „Das war noch einmal ein richtig großer Schritt nach vorne. Ich habe gewusst, dass ich beim Laufen und Radfahren vorne mitmischen kann. Und dass es im Wasser auch ausreichend war – da merke ich erst, wie viel weitergegangen ist“, sagt die 24-Jährige. „Dass ich schon heuer meinen ersten Weltcupsieg gefeiert habe, ist wirklich verrückt!“
Einige Verletzungen
Im Nachwuchs war Reicht steirische Judo-Meisterin. In Laufschuhen krallte sie sich in den letzten Jahren viele Rekorde. Doch sie verlor zunehmend die Freude. „Beim Laufen habe ich immer wieder Verletzungen gehabt. Wegen diesen, aber auch dem ständigen Nicht-trainieren-können und Von-vorne-anfangen habe ich die Freude verloren“, denkt sie zurück. Die hat sie Ende 2020 im Triathlon wieder gefunden. „Seit damals bin ich verletzungsfrei.“ Trotz bis zu 25 Stunden Training pro Woche.
Beim Laufen habe ich immer wieder Verletzungen gehabt. Wegen diesen, aber auch dem ständigen Nicht-trainieren-können und Von-vorne-anfangen habe ich die Freude verloren.
Carina Reicht
Den Bachelor in Sportwissenschaften hat sie abgeschlossen, seit vorigem Oktober ist sie als Heeressportlerin ein Profi. Ihre nächsten Ziele sind auch klar: „Konstant im Weltcup vorne mitmischen, im WTCS Erfahrungen sammeln und schauen, wo ich stehe.“ Und danach? „Ist das große Ziel Olympia 2028!“ Vor dem heurigen Saisonende und einer zweiwöchigen Pause wartet am Wochenende aber noch ein Europacup auf Teneriffa.
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