Eine Fußgängerampel auf einer Hauptverkehrsroute in St. Pölten steht am Montagvormittag gewissermaßen auf Dauergrün. Aktivisten von Fridays for Future wollen damit gegen die „autozentrierte“ Verkehrspolitik in der Landeshauptstadt protestieren.
Die Daniel-Gran-Straße ist vor allem zu den Stoßzeiten eine vielbefahrene Hauptverkehrsader in der Landeshauptstadt. Für Fußgänger und Radfahrer, die diese auf Höhe des Mühlbaches queren wollen, gibt es zwar eine Bedarfsampel: „Aber drückt man den Knopf, wartet man oft minutenlang auf Grün“, schildert Flora Peham von Fridays for Future (FFF). Und das, obwohl hier eine morgendliche Fußgänger- und Radlerroute vom Bahnhof in den Norden der Stadt sowie zur Fachhochschule verläuft.
Einmal Vorrang für Fußgänger
Kommenden Montag wollen FFF-Aktivisten dem Stillstand von Fußgängern und Radlern hier ein Ende bereiten. Von 7 bis 22 Uhr werden sie die Daniel-Gran-Straße zwischen Interspar und Mühlbach sperren – Durchfahrt soll es nur für Busse geben. „Damit wollen wir allen, die gehen und radeln ein ungehindertes Queren der Fahrbahn ermöglichen“, erklärt Bernhard Steindl (FFF). Denn die derzeitige Ampelschaltung signalisiere, dass die Verkehrspolitik in St. Pölten zu sehr auf das Auto ausgerichtet sei.
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