Der Mann hatte sich bereits Ende Mai auf einer Singleplattform das Vertrauen der 60-Jährigen erschlichen, indem er sie mehrmals per Mail kontaktierte. Im Juli bat er die Frau erstmals, 550 Euro nach Ghana zu schicken. Damit sollte eine Hotelrechnung bezahlt werden, wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion Oberösterreich am Montag berichtete. Die Frau ließ sich darauf ein und führte eine Barüberweisung durch, inklusive der Bearbeitungsgebühr waren es 585 Euro.
Nach diesem Erfolg schwindelte der Betrüger der Frau in mehreren weiteren Mails und SMS vor, er wolle ihr 250.000 Dollar überweisen. Doch brauche er Geld, um die Transaktionsspesen bezahlen zu können. Die 60-Jährige ließ sich darauf ein und schickte ihm bis Anfang Oktober mit 26 Barüberweisungen insgesamt 44.662 Euro. Geld und Täter sind seitdem verschwunden - die Chance, zumindest Ersteres zurückzubekommen, ist gering.











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