Bei dem Hackerangriff auf Adobe Anfang Oktober waren rund 38 Millionen Datensätze erbeutet worden (siehe Infobox). Unbekannte veröffentlichten zudem im Internet eine Datei mit 150 Millionen angeblichen Benutzernamen und verschlüsselten Passwörtern von Kunden des Softwarekonzerns, die aus der gleichen Quelle wie die anderen gestohlenen Informationen zu stammen scheint.
Eine jetzt veröffentlichte Auswertung dieser Liste belegt, dass viele Nutzer bei der Wahl ihres Passworts nach wie vor recht sorglos sind. Auf den zehn vorderen Rängen der am häufigsten verwendeten Passwörter finden sich "123456", "123456789", "password", "adobe123", "12345678", "qwerty", "1234567", "111111", "photoshop" und "123123".
Weitere wenig originelle und somit unsichere Passwörter sind laut einem Hacker, der die Verschlüsselung knackte, unter anderem "abc123", "adobe1", "iloveyou" "aaaaaa", "adobeadobe" oder auch "computer" und superman".
Prinzipiell gilt: Das sicherste Passwort ist immer noch eine beliebige, absolut sinnfreie Kombination aus groß und klein geschriebenen Buchstaben, Zahlen und gegebenenfalls Sonderzeichen. Da so eine Reihenfolge nicht nur schwerer zu erstellen, sondern auch zu merken ist, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an kostenlosen Software-Tools, die beim Erstellen und Verwahren von Passwörtern behilflich sind.










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