Ein dreister Internetbetrug hat einen 69-jährigen Mann aus Zell am See um ein Vermögen gebracht. Ein bislang unbekannter Täter gab sich am Telefon als Mitarbeiter einer Softwarefirma für Kryptowährungen aus – und brachte den Pinzgauer dazu, immer mehr Geld zu überweisen.
Der erste Kontakt erfolgte am 28. Oktober 2025. Der Unbekannte erklärte dem Pensionisten, dass in dessen Namen Kryptowährungen gekauft worden seien. Nach angeblichen Kontosperren könne der Mann nun über den Gegenwert verfügen, so die falsche Auskunft.
Doch bevor es zur Auszahlung kommen könne, müssten zunächst mehrere Gebühren beglichen werden. Der vermeintliche Mitarbeiter versprach dem 69-Jährigen wiederholt, dass danach das Geld freigegeben werde.
Drei Überweisungen storniert
Der Pinzgauer glaubte den Angaben – und überwies immer wieder Geld. Insgesamt tätigte er zwischen 31. Oktober 2025 und 27. Februar 14 Transaktionen. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf rund 300.000 Euro. Drei weitere Überweisungen konnten noch rechtzeitig storniert werden. Die Ermittlungen laufen.
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