Vorzeigeprojekt

Salzburger Hauptschüler retten Feuersalamander

Vorzeigeprojekt an der Hauptschule Strobl in Salzburg: Die Jugendlichen der 3a-Klasse gestalteten Warnschilder für die stark bedrohten Feuersalamander. Diese wurden entlang der Postalmstraße montiert. Dort queren im Herbst viele Lurche die Fahrbahn.

Initiiert hat das Projekt Biologie-Lehrerin Rosa Pugl-Pichler. Sie bat zuerst ihren Ex-Kollegen Johann Burgstaller, der mittlerweile in Pension ist, um Hilfe. Und die beiden Pädagogen schafften es, die 3a-Klasse sofort für die Rettung der Feuersalamander zu begeistern. "Seit Schulbeginn waren die 19 Jugendlichen aus der Klasse mit Begeisterung dabei", erzählt Hauptschuldirektor Matthias Limbacher.

Im Herbst wandern die Molche, die bereits eine stark bedrohte Art sind, von höher gelegenen Wäldern in tiefere Gebiete, wo sie unter Laub und Streu einen frostsicheren Unterschlupf für den Winter finden. Die Lurche sind im Herbst schon sehr träge und wärmen sich gerne auf asphaltierten Flächen auf. Das und ihre Straßenüberquerungen bedeuten für die Amphibien nur allzu oft den Tod unter vier Rädern.

Die Schüler, die im Biologie-Unterricht noch vieles mehr über die Amphibien erfuhren, gestalteten dreieckige Warnschilder, auf denen "Achtung" steht und ein Salamander aufgemalt ist. "Die wurden jetzt von allen gemeinsam an der Postalmstraße als Warnung an die Autofahrer aufgestellt", sagt Direktor Limbacher. Die Lenker sollen doch bitte langsam fahren und auf die Tiere achten.

Die eifrigen Schüler verteilten auch Folder mit Informationen zu den Tieren an die Fahrer. Lehrerin Rosa Pugl-Pichler und die Jugendlichen hoffen damit, so viele Salamander wie möglich retten zu können.

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