Der Pendler-Frust durch eine monatelange Baustelle auf der Inntalautobahn ruft nun die NEOS auf den Plan. Arbeiten auch in der Nacht, lautet der Vorschlag. Die Asfinag nahm gegenüber der „Krone“ dazu Stellung.
Die Großbaustelle der Asfinag auf der A12 zwischen Hall-West und Innsbruck-Ost ist häufig eine Geduldsprobe – die „Krone“ berichtete. Immerhin wird dieser Abschnitt von 75.000 Fahrzeugen pro Tag frequentiert. Auch ohne Baustelle kommen Staus hier immer wieder vor.
Restarbeiten ab November ohne Behinderungen
Kleiner Trost: Obwohl die Arbeiten bis April 2026 laufen, soll es ab November keine verkehrsbeschränkenden Maßnahmen mehr geben. Dann sei man nämlich außerhalb der Fahrbahn tätig, ergänzte nun die Asfinag.
Auch Nachtarbeit am „zentralen Nadelöhr“
Dominik Oberhofer, NEOS-Verkehrssprecher im Nationalrat, forderte nun, dass man bei diesem „zentralen Nadelöhr“ auch auf Nachtarbeit zurückgreifen solle, um die Situation zu verbessern: „Das würde die Bauzeit verkürzen und den Verkehr entlasten.“
Wir setzen schon jetzt auf temporäre Nachtarbeit – letztes Beispiel war der Abtrag der Brücke.

Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl
Bild: Asfinag
Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl hält entgegen: „Eine Nachtarbeit würde die Lebensqualität der Anrainer deutlich benachteiligen, das ist für uns daher keine Option.“
Darüber hinaus gebe es noch eine scharfe gesetzliche Hürde: „Vom geltenden Nachtfahrverbot sind auch Baustellenfahrzeuge betroffen.“
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