Traumhafte Buchten, Strände wie aus dem Bilderbuch, historische Stätten und UNESCO-Welterbe, unzählige Olivenhaine – am Peloponnes findet man leicht Ruhe und Entschleunigung!
Am Peloponnes gibt es Millionen Olivenbäume. Ich habe sie nicht gezählt, aber die grüne Landschaft mit Ölbäumen, soweit das Auge reicht, besticht. Wir sind nach Athen geflogen und haben nach einem Stopp in der griechischen Hauptstadt den Landweg über den beeindruckenden Kanal von Korinth gewählt, um ein paar Tage am Meer zu verbringen. Das Ziel ist Costa Navarino. Rund um die Bucht von Navarino hat Vassilis C. Constantakopoulos Land aufgekauft – er wollte, nachdem er es zu etwas gebracht hatte, seiner Heimat Messinien etwas zurückgeben und die natürliche Schönheit schützen.
In dem Gebiet von etwa 1000 Hektar darf die bebaute Fläche 10 Prozent nicht übersteigen – so gibt es lediglich vier Hotels, alle auf Qualität ausgerichtet, aber mit verschiedenen Zielgruppen. Den herrlichen Sandstrand der Navarino Dunes teilen sich The Romanos, ein Luxury Collection Resort, und The Westin Resort, das besonders Familien anspricht. Sportanlagen, Restaurants und ein ausgezeichnetes Spa (in der Mitte der Anlage können von allen Gästen genutzt werden, wie auch der Strand, der räumlich getrennt und durch natürliche Vegetation vom Hotel geschützt ist.
ALLGEMEINE AUSKÜNFTE:
www.visitgreece.gr
ANREISE: nach Athen oder noch besser direkt nach Kalamata mit Austrian Airlines immer dienstags und sonntags ab 3.4. bis 28.9.2025: www.austrian.com
HOTEL-TIPPS:
Costa Navarino: www.costanavarino.com
The Romanos, a Luxury Collection Resort
The Westin Resort Costa Navarino W Costa Navarino
Mandarin Oriental, Costa Navarino
Wer Palmen sucht, ist hier falsch – es sind Olivenbäume, die in der Anlage Schatten spenden. Auf einheimische Pflanzen wurde großer Wert gelegt, ebenso auf den Schutz der Tierwelt – Delfine, Schildkröten, Flamingos sind in der Gegend keine Seltenheit, ebenso wie das kristallklare Wasser des Ionischen Meeres.
STRAND ODER POOL
Bei dieser Frage scheiden sich die Geister – die einen lieben es, bequem am Beckenrand im Schatten eines Olivenbaumes den Tag gemütlich im Liegestuhl zu verbringen, während für die anderen nur der Strand in Frage kommt. Das Meer ist traumhaft, es fühlt sich einfach herrlich an, den Sand unter den Füßen zu spüren, sich in den sanften Fluten abzukühlen und das Meeresrauschen im Ohr zu haben. Die Anlage bietet verschiedene Schwimmbecken, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, und der Strand ist mit einem kleinen Fußmarsch gut zu erreichen.
BESICHTIGEN: SECHS UNESCO-WELTERBE-STÄTTEN
Wem das Faulenzen nicht reicht, dem stehen viele Optionen offen, etwa ein Ausflug ins nahe Pylos, das malerisch an einem der größten natürlichen Häfen auf dem Peloponnes liegt. Die Burg thront hoch über dem Eingang zur Bucht, bietet einen atemberaubenden Blick darauf, und auch eine kleine Rast auf der Platía mit ihren alten Bäumen, um sich zu stärken, ist empfehlenswert.
Fans der griechischen Geschichte finden am Peloponnes eine reichhaltige Auswahl an historischen Stätten wie etwa Epidaurus, das antike Olympia, Mykene, Tiryns, Mystras in der Nähe von Sparta oder auch den Apollo-Tempel von Bassae, alle zum UNESCO-Welterbe zählend, aber darüber hinaus noch viele andere wie zum Beispiel Messene oder Monemvasiá.
ERSTKLASSIGE GOLF-DESTINATION
3259 Sonnenstunden misst man jährlich auf dem Peloponnes. Das ist nicht nur im Hinblick auf Badeferien interessant, sondern verlängert die Saison in jeder Hinsicht. Nach Costa Navarino kommen auch gerne die Golfer, denn es stehen vier 18-Loch-Plätze zur Auswahl. Von Februar bis Juni und September bis November ist es ratsam, rechtzeitig seine T-Time zu buchen.
WELLNESS, THALASSO & OLIVENÖL
Anazoe Spa nennt sich das 4000 Quadratmeter große, mehrfach ausgezeichnete Spa – ein umfangreiches Angebot an Lichttherapien, Eisgrottenträumen, Nebelduschen, Thalassotherapie und vieles mehr stehen zur Auswahl. Dominierendes Element ist der Olivenbaum. Die therapeutischen Olivenölbehandlungen basieren auf antiken lokalen Praktiken, die auf Tontafeln im nahe gelegenen Palast von Nestor gefunden wurden.
Unbedingt zu empfehlen ist auch eine Olivenöl-Verkostung, schließlich befinden wir uns in einem Hauptanbaugebiet. Jeder Haushalt erzeugt sein eigenes Öl, das in einer der Mühlen der Umgebung gepresst wird. Qualität der Früchte und schnelle Verarbeitung sind entscheidend, erfahren wir von Christina bei der Verkostung in der Enoteca. Sie ist eine lokale Expertin, und Costa Navarino bietet verschiedene authentische Erlebnisse an, um den Gästen die griechische Lebensart näherzubringen.
Olivenöl gehört definitiv dazu – Kalamata ist nicht nur eine Stadt in der Nähe, von der es auch Direktflüge nach Wien gibt, sondern steht auch für die Sorte von Tafeloliven, die weltbekannt ist allerdings zum Essen und nicht für Öl, lernen wir von Christina, die auch eine Verbindung zu Wien hat – nämlich zum Haubenkoch Konstantin Filippou, der mit der Inspiration ihrer Mama Konstantina das gleichnamige Projekt MAMA KONSTANTINA ins Leben gerufen hat.
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