Vierzig Tage lang verzichten „Steirerkrone“-Redakteure auf Süßes, Alkohol, Kaffee und andere Dinge. Jetzt stellen sich auch bei Marcus Stoimaier erste Erfolge ein.
Neue Woche, neues Glück. Zugegeben, meine persönliche Fasten-Performance in den ersten Wochen war ausbaufähig – um es nett zu formulieren. Kritiker könnten sogar einwerfen, dass mein Rückgrat beim Kaffee-Verzicht von einer durchaus beeindruckenden Situationselastizität geprägt war, in vielen Fällen aber eher einem Gummiringerl ähnelte. Doch seit unserer letzten Zwischenbilanz ist dies anders.
Der Kaffee entfällt selbst zum Frühstück, und in der Redaktion wird die Jura-Maschine nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Relativ einfach war der Verzicht beim Steiermark-Frühling in Wien. Der Frühstücksraum im Hotel war dermaßen überfüllt, dass schon der Gedanke, sich dort zwischen japanischen und germanischen Touristengruppen hineinzuzwängen, jeglichen Gusto dahinraffte.
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