Erst stirbt der Opa. Dann der Papa. Und noch vor dem Kindergarten wird eine kleine Kärntnerin zum Mittelpunkt eines jahrelangen Erbstreits, bei dem mittlerweile schon der Richter die Geduld verliert: „Bei aller Liebe und aller Vernunft, reden Sie miteinander!“ Ob das passiert?
Fünf Jahre ist es her, dass das Unglück in der Unterkärntner Familie im November 2021 seinen Lauf nahm. Erst starb der Altbauer, der seinen Erbhof dem Sohn per Testament überließ. Doch kurz darauf verunglückte auch „der Bua“ tödlich – und seine jüngste Tochter, ein Neujahrsbaby, sollte erben.
Heute ist das Mädchen sechs Jahre alt und noch immer wird prozessiert. Freitag traf man am Klagenfurter Landesgericht erneut aufeinander. Und was sich da im Gerichtssaal abspielt, zeigt, wie emotional das Thema Erben ist.
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