In die Falle von skrupellosen Internet-Betrügern tappte ein 72-Jähriger aus dem Tiroler Unterland: Der Senior wollte sein Erspartes investieren und überwies einen sechsstelligen Betrag ins Ausland. Das gesamte Geld ist futsch, vom versprochenen Gewinn weit und breit nichts in Sicht.
Eigentlich wollte der Senior aus dem Bezirk Innsbruck-Land sein Vermögen mit vermeintlich seriösen Investment-Geschäften im Internet vermehren. Doch nun ist der 72-Jährige um mehr als 100.000 Euro ärmer.
Nachdem er sich dort registriert hatte, wurde er von einer vermeintlichen Brokerin kontaktiert.
Die Polizei
Bereits im Jänner war der Pensionist auf die Investment-Plattform gestoßen. „Nachdem er sich dort registriert hatte, wurde er von einer vermeintlichen Brokerin kontaktiert“, schildert die Polizei. Durch „geschickte Täuschung und Gesprächsführung“ sei es der Unbekannten gelungen, das Opfer zu mehreren Überweisungen zu überreden.
Schock statt Gewinnauszahlung
Alles in allem habe der Tiroler dann mehr als 100.000 Euro auf verschiedene Konten im Ausland überwiesen. Als der Mann seinen vermeintlichen Gewinn im März auszahlen lassen wollte, bemerkte er den Betrug und erstattete Anzeige. Das gesamte Geld ist jedoch längst futsch.
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