Sie war eine der personellen Überraschungen in den Reihen der Roten. Anna Sporrer, vormals Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofes, ist nun neue Justizministerin. Mit der „Krone“ hat sie über den Fall Pilnacek, ihre Ziele und mögliche Novellen im Scheidungsrecht – Stichwort Verschuldensprinzip - gesprochen.
„Krone“: Frau Justizministerin, Sie starten sofort mit einer großen Justizreform: Österreich bekommt die Superstaatsanwaltschaft. Drei Chefankläger, je für die drei Regierungsparteien?
Anna Sporrer: Natürlich nicht. Im Regierungsübereinkommen ist diese kollegiale Spitze festgehalten. So kann jeglicher Anschein von Einflussnahme verhindert werden.
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