„Werde dich finden“

Managerin nach „Kiss-Cam“-Eklat mit Tod bedroht

Ausland
18.12.2025 23:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der virale Kuss bei einem Coldplay-Konzert im Sommer wirkt bis heute nach. Die Managerin, die damals von einer sogenannten Kiss-Cam mit ihrem Chef bei einem Kuss ertappt wurde, erhielt mehrfach Todesdrohungen. Darüber sprach sie jetzt in einem Interview mit der „New York Times“.

Nach dem Vorfall habe sie ihr Zimmer mehrere Tage lang nicht verlassen, sagte Kristin Cabot. In Online-Kommentaren sei sie als Schlampe und Ehebrecherin beschimpft worden, die es nur auf das Geld ihres Chefs abgesehen habe. Auch ihr Aussehen sei genau analysiert worden. Bestimmte Körperteile seien bewertet und für nicht hübsch genug befunden worden, sagte die Mutter zweier Jugendlicher.

Die meisten Todesdrohungen könne sie zwar ignorieren, schwer sei es aber, wenn zu erkennen sei, dass die Autorin oder der Autor des Schreibens verrate, ihre Gewohnheiten zu kennen. „Ich weiß, dass du bei Market Basket einkaufst, und ich werde dich finden“, schrieb beispielsweise jemand. Market Basket ist eine Supermarktkette in den USA.

Dieser Moment auf einem Coldplay-Konzert ist Managerin Kristin Cabot zum Verhängnis geworden.
Dieser Moment auf einem Coldplay-Konzert ist Managerin Kristin Cabot zum Verhängnis geworden.(Bild: Glomex)

„Erster und letzter Kuss“
Nach Cabots Worten war der Millionen Mal geklickte Kuss der erste und letzte zwischen ihr und ihrem damaligen Chef Andy Byron. Vorausgegangen seien einige Tequila Cocktails. Sie habe zu dem Zeitpunkt von ihrem Ehemann getrennt gelebt. Wie berichtet, wurde Cabot am 16. Juli bei dem Coldplay-Konzert in der Nähe von Boston von der Saalkamera in einer innigen Umarmung mit Byron gefilmt (siehe Video oben). Das Video, das viral ging, zeigt den Moment, in dem sich die beiden selbst auf der Leinwand erkennen. Cabot schlägt die Hände vor das Gesicht und wendet sich ab, Byron geht in die Hocke und versteckt sich.

„Entweder haben sie eine Affäre oder sie sind einfach sehr schüchtern“, kommentierte Coldplay-Sänger Chris Martin dann auch noch. Auch Byron war zu dem Zeitpunkt verheiratet. Inzwischen gaben beide ihre Jobs auf. Die Ehen sind ebenfalls zerbrochen, wobei es bereits zuvor Probleme gegeben haben soll. Cabots Noch-Ehemann war ebenfalls bei dem Coldplay-Konzert und zwar „mit einem Date“.

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