Ein unfassbarer Kriminalfall erschüttert Niederösterreich: Ein 42-Jähriger soll seine langjährige Partnerin mit Medikamenten betäubt und im wehrlosen Zustand missbraucht haben. Besonders perfide: Der Verdächtige soll seine widerlichen Taten auch noch fotografiert haben. Jetzt sitzt er in der U-Haft.
Wie erst jetzt bekannt wurde, könnten sich die Ermittlungen sogar bis nach Deutschland ausweiten. Ein 60-jähriger Mann aus Deutschland soll dem Österreicher Beruhigungstabletten zugeschickt haben – im Gegenzug soll er grausame Bilder des Missbrauchs erhalten haben. Die Behörden ermitteln mit Hochdruck, halten sich jedoch aus kriminaltaktischen Gründen bedeckt.
Frau wusste nichts davon
Brisantes Detail: Der deutsche Verdächtige nahm sich das Leben, doch auf seinen sichergestellten Datenträgern sollen belastende Hinweise gefunden worden sein. So stießen die Ermittler auch auf verstörende E-Mails des 42-jährigen Österreichers. Die schockierende Wahrheit kam für die Partnerin offenbar vollkommen überraschend: Sie soll bis zur Festnahme nichts von den furchtbaren Taten ihres Lebensgefährten gewusst haben, obwohl diese bis in das Jahr 2014 zurückreichen dürften.
Der 42-Jährige sitzt mittlerweile in U-Haft, Hinweise auf weitere Opfer gibt es aktuell keine. Der Mann zeigt sich zu den Vorwürfen geständig.
Düstere Erinnerungen an Fall Pelicot
Der Fall weckt düstere Erinnerungen an den berüchtigten Pelicot-Skandal. Die Französin Gisèle Pelicot erlangte im Jahr 2024 im Strafprozess gegen ihren geschiedenen Ehemann und 50 weitere Täter internationale Bekanntheit. Diese hatten sie systematisch und auf Einladung ihres Mannes schwer vergewaltigt, nachdem sie von ihm jeweils betäubt worden war.
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