"War einvernehmlich"

Mann zwang 14-Jährige zu Oralverkehr: 5 Jahre Haft

Österreich
01.08.2013 15:35
Ein 34-jähriger Mann ist am Donnerstag in Vorarlberg wegen der Vergewaltigung einer 14-Jährigen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im vergangenen Juni das Mädchen gegen eine Wand gedrückt und zum Oralverkehr gezwungen. Der Mann rechtfertigte sich damit, dass es einvernehmlich geschehen sei. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Übergriff auf die 14-Jährige hatte in einem Rohbau in Dornbirn stattgefunden, den der obdachlose und 13-fach vorbestrafte 34-Jährige als Unterkunft nutzte. Um das Mädchen gefügig zu machen, habe der Mann sie unter anderem gewürgt. Der damalige Freund der 14-Jährigen, der während der Attacke des Mannes hinzukam, erklärte vor Gericht, dass deutliche Würgemale am Hals der Jugendlichen zu sehen waren.

34-Jähriger: "Hat freiwillig mitgemacht"
Der Angeklagte zeigte sich nicht geständig. Er bestritt den Oralverkehr zwar nicht, gab jedoch an, dass das Mädchen freiwillig mitgemacht habe. Die 14-Jährige selbst erklärte, sich gewehrt und mehrmals deutlich "Nein" gesagt zu haben.

Der Richter hegte keinerlei Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Auch wenn sich das Mädchen in einem sozial schwierigen Milieu bewegt habe, dürfe es deswegen nicht zu Freiwild werden, betonte er. Der 34-Jährige erbat sich Bedenkzeit.

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