Im Tiroler Zillertal kam es am Dienstagabend zu einem schlimmen Zugunglück: Zwei Fußgänger – ein im Tal lebendes Ehepaar – wurden von einer Garnitur der Zillertalbahn erfasst – für sie kam jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Ereignet hat sich der schreckliche Unfall kurz vor 18 Uhr in Kaltenbach! Der 60-jährige Mann und die 59-jährige Frau wollten neben der Zillertaler Dörferstraße (L300) den Fußgängerübergang der Zillertalbahn überqueren, als es zur Kollision mit einem taleinwärts fahrenden Zug kam.
Sie verstarben trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen noch an der Unfallstelle.
Die Polizei
Verletzungen waren zu schwer
Die beiden Fußgänger wurden durch die Wucht des Aufpralls auf die rechts angrenzende Böschung geschleudert. Die Verletzungen waren zu schwer. „Sie verstarben trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen noch an der Unfallstelle“, berichtete die Polizei.
Wie ein Sprecher der Exekutive auf „Krone“-Nachfrage erklärte, handelt es sich bei den Toten um ein im Zillertal lebendes Ehepaar.
Paar wollte Eistruhe zu Bauhof tragen
Kurios: Das Ehepaar wollte offenbar eine Eistruhe über den Fußgängerübergang tragen und diese beim Bauhof in der Nähe entsorgen oder diese von dort heimtragen. Nähere Details und Hintergründe sind derzeit noch nicht bekannt.
Landesstraße stundenlang gesperrt
Aufgrund des tragischen Unfalls kam es zu einem Großeinsatz. Die L300 war im Bereich der Unfallstelle bis 21.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
Zeugen des tragischen Unfalls werden dringend ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Ried im Zillertal (Tel. 059133/7253) zu melden.
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