09.07.2013 12:12 |

Nur für Todesmutige

Dachstein lockt mit "Treppe ins Nichts" und Hängebrücke

Ein Anflug von Höhenangst gepaart mit weichen, schlotternden Knien ist beim Anblick der neuesten Attraktion des Dachsteins an der oberösterreichisch-steirischen Grenze wohl nichts Ungewöhnliches. Seit Anfang Juli bietet sich Hartgesottenen und furchtlosen Besuchern dank einer 100 Meter langen Hängebrücke eine grandiose Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs. Nervenkitzel pur verspricht allerdings die "Treppe ins Nichts" - der Name ist Programm.

14 Stufen führen Todesmutige ab Ende Juli auf eine Aussichtsplattform aus Glas (Bild 2). Wer sich bis dorthin traut, steht direkt in den Felswänden des Dachsteins über einer 400 Meter tiefen Schlucht und wird mit einem ungehinderten Blick auf die Gipfel belohnt.

Die Hängebrücke sorgt bei den Besuchern bereits jetzt für Nervenkitzel und ist der ganze Stolz des Projektleiters Karl Höflehner: "Es freut mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, einen Konsens mit der Naturschutzbehörde zu finden, sodass nun alle Gäste am Dachstein diesen atemberaubenden Moment erleben, wenn man derart frei im Felsen steht und über die Alpen blickt."

Von Dezember 2012 bis Anfang Juli 2013 wurde mit Hochdruck an der Fertigstellung der 100 Meter langen Brücke gearbeitet. Die Helfer hatten dabei oft mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. "Das Wichtigste ist, dass die Arbeiten ohne Verletzungen über die Bühne gingen", so Höflehners Resümee.

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