Es zieht im Rücken, das Knie macht Probleme, der Nacken spannt. Doch sind Schmerzen tatsächlich immer Hinweis auf körperliche Schäden? Gibt es die richtige Haltung überhaupt? Und was bringen Faszienrollen? Physiotherapeuten über Irrmeinungen und eine zentrale Schmerz-Botschaft.
Rund 1,5 Millionen Österreicher leiden an chronischen Schmerzen. Bei regelmäßigen Befragungen gibt sogar jeder Zweite an, in letzter Zeit von Schmerzen geplagt worden zu sein. Ganz oben auf der Liste stehen Beschwerden am Bewegungsapparat, vor allem im Bereich von Rücken und Nacken. Wenn es im Körper zieht, pocht oder brennt, sind wir beunruhigt und denken zuweilen ans Schlimmste.
„Früher ging man grundsätzlich davon aus, dass bei Schmerzen ein körperlicher Schaden vorhanden sein muss. Mittlerweile wissen wir: Das eine bedingt das andere nicht unbedingt. Es gibt Schmerzen ohne einen Schaden als Ursache“, lässt der Tiroler Sportphysiotherapeut Clemens Niederholzer aufhorchen. Schmerz ohne Schaden – aber wie dann die Ursache und eine Therapie finden?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.