Nach dem Amtsantritt von Donald Trump sind auch bei den Demokraten in der Steiermark Durchhalteparolen angesagt.
„Jetzt ist die Zeit, in der wir wirklich stark bleiben müssen“, sagt Caitlin Ahern. Die Amerikanerin aus Connecticut lebt seit 17 Jahren in der Steiermark und ist Mitglied der Democrats Abroad, eines Interessensverbandes der US-Demokraten im Ausland. Am letzten Tag „ihres“ Joe Biden im Amt traf sich eine demokratische Runde im Grazer Operncafé, um auf den scheidenden Präsidenten anzustoßen und sich Mut für die nächsten vier Jahre zu machen.
„Jetzt sind seine Gegner alle stumm“
„Es wird auf jeden Fall noch schlimmer als beim ersten Mal“, so Aherns Prognose, denn: Vor acht Jahren habe Trump „noch nicht überall seine Leute gehabt“, an vielen wichtigen Stellen seien gemäßigte Republikaner des Mainstreams gesessen. Jetzt seien „seine Gegner alle stumm“, durch den Rechtsruck in vielen Ländern sei Trump auch nicht mehr allein.
Warum sie sich nach all den Jahren im Exil noch in der US-Politik engagiert? „Wir wollen, dass es unseren amerikanischen Freunden auch so gut geht wie uns“, zählt Ahern österreichische Errungenschaften wie solidarisches Gesundheitssystem und Arbeitnehmerrechte auf, von denen man in der alten Heimat nur träumen könne.
Zurück will derzeit niemand
Zurück wolle aus ihrem Grazer Umfeld derzeit niemand. Kein Wunder, seien viele doch ausgerechnet wegen Trump ausgewandert.


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