Zwei Jungunternehmer wollen dem „Gumpoldskirchner“ zu alter Größe verhelfen. Der edle Tropfen wird zu einer Premium-Marke.
Einst war der „Gumpoldskirchner“ ein Inbegriff heimischer Weinkultur, ein Synonym für Eleganz und Qualität. Über Jahrzehnte genoss der Wein aus der Thermenregion, gekeltert aus den autochthonen Sorten Rotgipfler und Zierfandler, internationalen Ruhm. Doch mit dem Aufstieg moderner Winzermarken geriet der traditionsreiche Tropfen immer mehr ins Abseits.
Rotgipfler und Zierfandler
Bernhard Voit und Georg Höbenstreit haben es sich jetzt zur Mission gemacht, den „Gumpoldskirchner“ aus der Vergessenheit zu holten und als Premium-Marke neu zu positionieren. Mit dem Gumpoldskirchner Grand Cuvée bringen sie mit ihrem Jungunternehmen Wein-Comptoir Gumpoldskirchen eine erste Edition heraus. „Der Rotgipfler bringt Fülle, reife Fruchtaromen und Struktur, während der Zierfandler für Eleganz, Säure und feine Würze sorgt“, beschreiben Voit und Höbenstreit den edlen Tropfen. Na, dann: Prost!
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