Der 50-Jährige hob in der Früh in Linz-Hörsching mit seiner Lebensgefährtin (44) zum Flug in den langersehnten Urlaub in Slowenien ab. Vor der Zwischenlandung zum Auftanken in Klagenfurt hatte sich der Oberösterreicher noch ein Manöver am kleinen Flugplatz in St. Salvator genehmigen lassen.
Im Landeanflug sollten die Räder der Cessna 150 nur kurz die Piste berühren, dann wollte der Pilot wieder hochziehen. Dieses "touch and go"-Manöver, eine oft durchgeführte Übung, ging jedoch gewaltig schief: Beim Aufsteigen geriet die Maschine in schwere Turbulenzen. "Sie überflog noch einen Erdwall, dann stürzte das Flugzeug aus geringer Höhe in den Maisacker und überschlug sich", schilderte Marianne Makoru von der Polizeiinspektion Friesach.
"Feuerwehr übernahm Brandschutz"
Feuerwehrkommandant Leonhard Schnitzler: "Als wir am Unglücksort eintrafen, wurden die beiden Opfer von der Rettung versorgt. Die Feuerwehr übernahm den Brandschutz." Der Pilot hatte Glück, erlitt bei dem Unglück nur leichte Blessuren und konnte mittlerweile das Spital Friesach wieder verlassen. Seine Lebensgefährtin erlitt hingegen schwere Verletzungen. An der Maschine entstand Totalschaden.
Die Ursache für den Absturz soll nun eine Kommission klären. Wie Gernot Hörmann von der Flugschule Linz bestätigt, gilt der Pilot als routiniert, die Cessna als besonders leicht zu fliegen.
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