Preise analysiert

Diese Produkte sind günstiger als im Vorjahr

Wirtschaft
15.01.2025 11:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Teuerung hierzulande hat sich zwar insgesamt verlangsamt, manche Produkte sind aber im Vergleich zum Vorjahr empfindlich teurer geworden. Für Haushaltsgeräte oder Parfümerieartikel muss man aktuell tiefer in die Tasche greifen, andere Produkte im elektronischen Bereich sind nun aber deutlich billiger zu haben.

Eine Analyse der Preisvergleichsplattform Geizhals.at zeigt, dass die Preisentwicklung bei den einzelnen Produktkategorien sehr unterschiedlich ist. Durchschnittspreise im Zeitraum 1. Jänner 2024 bis 31. Dezember 2024 wurden dabei mit jenen der Vorjahresperiode verglichen.

Multifunktionsdrucker um Drittel günstiger
Besonders erfreulich war die Entwicklung für Konsumenten, die sich einen neuen Multifunktionsdrucker anschaffen wollten: Für Drucker und Scanner musste im vergangenen Jahr fast ein Drittel weniger ausgegeben werden als noch 2023 (minus 30 Prozent). Auch Energiespeicher und Handheld-Spielkonsolen wurden mit durchschnittlichen Preissenkungen von je minus 21 Prozent wesentlich erschwinglicher. Die Preise für Notebooks und Handys sind leicht gefallen.

Gegenläufig war die Preisentwicklung bei Prozessoren (CPU), die im vergangenen Jahr um durchschnittlich 18 Prozent teurer geworden sind. Auch Reinigungsroboter (+13 Prozent) und Parfümerieprodukte (+11 Prozent) verzeichneten merkliche Preissprünge. Fernseher und Kaffeevollautomaten wurden jeweils um zehn Prozent teurer, dicht gefolgt von Rasenmährobotern und Smartwatches, die sich mit einem Plus von je neun Prozent klar oberhalb der allgemeinen Inflationsrate entwickelten.

Wohnbau wurde ebenfalls teurer
Die Kosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau sind nach vorläufigen Daten der Statistik Austria im abgelaufenen Jahr 2024 um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Straßen- und im Brückenbau erhöhten sich die Kosten durchschnittlich um 3,5 bzw. 2,6 Prozent, im Siedlungswasserbau um 4,0 Prozent, wie die Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wirtschaft
15.01.2025 11:17
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung