Gruselalarm! Die Neuverfilmung des Horror-Klassikers von 1922 sorgt für jede Menge Gänsehaut. Thomas Hutter (Nicholas Hoult) reist nach Transsilvanien und begegnet dem unheimlichen Graf Orlok (Bill Skarsgård). Als er erkennt, dass Orlok ein Vampir ist und an seiner schönen Frau Ellen (Lilly-Rose Depp) interessiert ist, beginnt ein gefährlicher Kampf um Leben und Tod. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zum finsteren Gothic-Streifen „Nosferatu – Der Untote“.
Friedrich W. Murnaus düsterer Nosferatu-Klassiker von 1922 zählt zu den prägendsten Horror-Meilensteinen überhaupt. Auch Regisseur Robert Eggers orientiert sich an dieser von Bram Stokers „Dracula“ inspirierten Blutsauger-Mär und schickt den frisch verheirateten Thomas Hutter (Nicholas Hoult) nach Transsilvanien, wo dieser auf Graf Orlok (Bill Skarsgård) trifft.
Dass Letzterer ein Vampir ist, den es überdies nach Leib und Seele von Hutters schöner Frau Ellen (Lily-Rose Depp) dürstet, wird bald zur quälenden Gewissheit.
Regisseur R. Eggers („Der Leuchtturm“ u. a. ) kredenzt uns mit seiner Adaption einen atmosphärisch starken Gothic-Gruselfilm, der mit der kontrastreichen Ästhetik der Stummfilm-Ära kokettiert und packende Bilder für den irrlichternden Horror findet.
Wie sich der Flirt mit dem Tod samt seinen psychosexuellen Abgründen mit der dieser Zeit geschuldeten Lustfeindlichkeit der Gesellschaft verzahnt, und wie Skarsgård dem Vampirmythos als wandelnder Untoter Kontur verleiht, ist eindrucksvoll – und von radikal visuellem Schrecken, der seine eigene Poesie entfaltet.
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