Es gibt Überlebende
Passagierflugzeug in Kasachstan abgestürzt
Ein aserbaidschanisches Passagierflugzeug des Typs Embraer E190AR ist in Kasachstan abgestürzt. Laut Angaben der kasachischen Regierung haben 29 Personen das Unglück überlebt. Zuvor hatte es seitens der aserbaidschanischen Generalstaatsanwaltschaft geheißen, 32 der insgesamt 67 Personen an Bord der Maschine von Flug J28243 hätten überlebt. Zehn Überlebende befinden sich dem Vernehmen nach in lebensbedrohlichem Zustand.
Laut dem kasachischen Verkehrsministerium hatte sich die Linienmaschine der staatlichen aserbaidschanischen Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines auf dem Weg von Aserbaidschans Hauptstadt Baku nach Grosny in der russischen Teilrepublik Tschetschenien befunden. Das Flugzeug vom Typ Embraer 190 sei vom Kurs abgekommen und in rund drei Kilometern Entfernung von Aktau, einer Hafenstadt an der Ostküste des Kaspischen Meeres, „notgelandet“.
Videos zeigen Aufprall und ausgebranntes Wrack
Auf von russischen Medien veröffentlichten Videos war zu sehen, wie ein Flugzeug auf dem Boden aufschlägt und ein großes Feuer ausbricht. Andere Aufnahmen zeigten ein teilweise ausgebranntes Flugzeug am Boden. Der Vorderteil des Flugzeugs war komplett zerstört. Die Maschine habe nach dem Absturz Feuer gefangen, teilte das kasachische Katastrophenschutzministerium mit. 150 Einsatzkräfte seien entsandt worden, der Brand sei inzwischen gelöscht.
Bilder vom Unglücksort:
Die Behörden in Kasachstan und Aserbaidschan leiteten Ermittlungen zu dem Unglück ein. Die aserbaidschanische Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, ein Ermittlerteam sei nach Kasachstan entsandt worden. Das kasachische Innenministerium erklärte, die Ermittlungen bezögen sich unter anderem auf den Vorwurf der „Verletzungen der Sicherheitsvorschriften“ im Flugverkehr.
Kaspisches Meer „abseits der normalen Route“ überquert
Laut der Website „Flightradar“ hatte die Unglücksmaschine das Kaspische Meer abseits seiner normalen Route überquert. Anschließend kam sie nahe Aktau ins Trudeln, bevor sie schließlich abstürzte (siehe Bild unten).
Aus dem Büro des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew hieß es, der Staatschef habe einen Besuch in Russland abgebrochen, wo er an einem informellen Gipfel der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) teilnehmen sollte. Alijew habe „die sofortige Einleitung dringender Maßnahmen zur Untersuchung der Unglücksursache“ angeordnet.












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