In der Sanitäterausbildung in Oberösterreich geht nach „Krone“-Berichten was weiter, doch kommt sie weiter nicht aus der Kritik. So sind im „Leichenzimmer“ bessere Erste-Hilfe-Kenntnisse erforderlich als im Rettungsauto, und bei der Ausbildung der Notfall-Sanis kritisieren Interessenten Intransparenz.
Notfallsanitäter ist bei der Rettung in Oberösterreich das Zauberwort. Sie haben mehr Befugnisse, sollen die Notärzte entlasten. Laut einer Evaluierung durch die „Gesundheit Österreich GmbH“ verfügen in Oberösterreich nur 217 von 9420 Sanitätern über diese Zusatzausbildung – das sind 2,3 Prozent. Damit ist unser Bundesland hinter dem Burgenland (2,2 Prozent) auf dem vorletzten Platz. Ganz vorne ist die Steiermark, wo 15,4 Prozent der Sanis die Notfallausbildung haben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.