Gemeldet hatte den Vorfall ein Tiroler, der in der Nähe des Kraftwerks wohnt. Als er kurz vor 5 Uhr früh in den Keller seines Hauses ging und bemerkte, dass dieser unter Wasser stand, alarmierte er sofort die Einsatzkräfte.
Die Leitung stand laut Peter Dagn von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg unter 5,5 Bar Druck und umfasst einen Durchmesser von einem Meter. Die Kraft des ausströmenden Wassers war so gewaltig, dass beim Platzen der Leitung ein Krater in den Boden gesprengt worden war. "Da es in den Nachtstunden passiert ist, waren keine Personen unterwegs", erklärte Dagn.
Das Wasser bahnte sich seinen Weg zur Sperentaler Ache und konnte so ungehindert abfließen, wodurch auch die Umgebung von schwereren Schäden verschont blieb. Wenig später konnte die Druckleitung des Kraftwerks schließlich geschlossen werden.
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