Gefordert waren rund 100 Feuerwehrleute Mittwochabend bei einem Scheunenbrand in Thomasberg im Bezirk Neunkirchen. Weil durch die Hitze auch der darin gelagerte Dieseltank schmolz, entzündete sich der Treibstoff. Ein Kamerad wurde bei den Löscharbeiten verletzt.
Kurz nach 17.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Thomasberg alarmiert. Beim Eintreffen stand der zu einem landwirtschaftlichen Anwesen gehörende Geräteschuppen bereits in Vollbrand. Mittels Pendelverkehr musste das Löschwasser zu der deutlich abseits gelegenen Adresse gebracht werden.
Wassermangel und Treibstoff
Der Wassermangel sollte aber nicht der einzige Grund sein, der den Einsatz massiv erschwert hat. Denn im Schuppen standen nicht nur zwei Traktoren, eine Rundballenpresse und mehrere andere landwirtschaftliche Geräte, sondern auch ein Dieseltank. Durch die enorme Hitze schmolz dieser, der Treibstoff floss aus und entzündete sich. Mittels Netzmittel und Löschschaum wurde der Brand bekämpft, nach rund 25 Minuten war er unter Kontrolle.
Das angrenzende Wohngebäude konnte durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte geschützt werden. Ein Feuerwehrmann erlitt dabei jedoch leichte Verletzungen. Er musste ins Krankenhaus, konnte aber noch am selben Abend in häusliche Pflege entlassen werden. Nach rund eineinhalb mühevollen Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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