Wenig erfreuliche Post erhalten die Erdgasbezieher der Illwerke in den kommenden Tagen. Sie müssen zwar nicht mehr für den Rohstoff bezahlen, werden dafür aber für Netzentgelte und andere Abgaben zur Kasse gebeten.
Der staatlich festgelegte Zertifikatspreis wird im kommenden Jahr von 45 auf 55 Euro pro Tonne Kohlendioxid angehoben. Netto entspricht das etwa einem Cent pro Kilowattstunde. Die Gasspeicherumlage, die für das über Deutschland eingeführte Erdgas anfällt, verteuert sich im Nettopreis auf 0,299 Cent pro Kilowattstunde.
Netzentgelte steigen um 13 Prozent
Die Netzentgelte wiederum werden gemäß dem Verordnungsentwurf der zuständigen Regulierungsbehörde E-Control zum 1. Jänner 2025 um rund 13 Prozent steigen. Zudem wird die befristete Reduktion der Erdgasabgabe wohl per Jahresende auslaufen.
„Beim Erdgas steigen die gesetzlichen Preisbestandteile damit weniger stark als beim Strom“, sagte Quido Salzmann, Leiter des Geschäftsfelds Versorgung und Dienstleistung der Illwerke. Er betonte, dass der vom Konzern beeinflussbare Bestandteil des Gaspreises stabil bleibe und auch die Versorgungssicherheit gewährleistet sei.
Für einen mittleren Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh führen diese Änderungen zu Mehrkosten von rund 15 Euro brutto pro Monat.
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