Am 25. Jänner findet wieder die traditionelle Opernredoute im Grazer Opernhaus statt. Am Mittwoch wurden die Krönchen für die Debütantinnen präsentiert.
„Mondsüchtig“ lautet das Motto der Opernredoute 2025, bei der Tausende Ballgäste die Grazer Oper eine Nacht lang zum gesellschaftlichen Mittelpunkt des Landes machen werden. Ein ganz besonderer Moment und für Organisator Bernd Pürcher der „glanzvolle Höhepunkt“ ist der Einzug der Debütantenpaare in den Saal.
Auf ihren Köpfen glitzern dabei nun schon zum dritten Mal Krönchen, die Eva Poleschinski entworfen hat. Juwelier Klaus Weikhard und seine Goldschmiedinnen setzen das Design um, direkt in der Werkstatt am Grazer Hauptplatz werden die Schmuckstücke produziert.
Unperfekte Perlen
„Ich habe das Motto ,Mondsüchtig‘ weitergedacht und habe mich vom Mondlicht und seinen Reflexionen auf der Wasseroberfläche inspirieren lassen“, erzählt die steirische Designerin Poleschinski. „Die Perlen, die wir verwendet haben, haben keine perfekte Oberfläche, sondern sind uneben, um daran zu erinnern, die jeder Betrachter den Mond sieht.“ Außerdem fand Poleschinski Inspiration bei Luna, der römischen Göttin des Mondes.
Juwelier Weikhard lobte die „Herzlichkeit und Professionalität der Zusammenarbeit“ und sprach vom „schönsten Moment“, wenn die Debütantinnen einziehen. „Eva entwirft nicht nur Krönchen, sie erzählt mit ihnen Geschichten. Für uns ist es die Herausforderung, dass dann jedes Detail passt.“
Jetzt habe die Werkstatt am Hauptplatz „viel zu tun“, um zeitgerecht alle Krönchen fertig zu bringen. Etwa eines der besonderen Schmuckstücke aus synthetischen Perlen und Kristallen entsteht pro Tag.
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