Will der LASK in der Conference League überwintern, ist man beim Duell gegen den bosnischen Meister Borac Banja Luka bereits gefordert. Hinter dem Einsatz von drei Stammkräften steht aber ein großes Fragezeichen. Doch die starke Bilanz der Österreicher-Klubs gegen bosnische Vertreter gibt sehr viel Mut.
Mit einer 55-minütigen Verspätung hob der LASK gestern am Linzer Flughafen ins bosnische Banja Luka ab. Mit dabei an Board für das heutige, sehr wichtige Conference-League-Duell war das beim 2:1 gegen RB Salzburg angeschlagene Trio Branko Jovicic, Sascha Horvath und Valon Berisha.
Drei große Fragezeichen
Trainer Markus Schopp hielt vor dem Abflug aber den Ball flach: „Hinter allen drei steht ein riesiges Fragezeichen!“ Wobei man im schwarz-weißen Lager alles Mögliche unternehmen wird, um das Trio doch fit zu bekommen. Das Duell beim bosnischen Meister ist beinahe ein gefühltes Endspiel für die Linzer, wenn man im Europacup überwintern will.
Erinnerungen an Vorjahr
„Es ist ein Pflichtsieg“, wissen sowohl Schopp als auch Torhüter Jörg Siebenhandl. Guten Grund zur Hoffnung auf einen Sieg gibt die Österreich-Statistik. In den bisherigen acht Duellen gegen ein bosnisches Team siegte man fünfmal bei drei Remis. Darunter auch der LASK mit dem 2:0 und einem hart umkämpften 1:1 gegen Mostar im Vorjahr.
Trotzdem warnt Schopp: „Banja Luka ist eine spielstarke Mannschaft, die gegen den Ball diszipliniert agiert, wenig Räume zulässt und es geschickt versteht, das eigene Tor zu verteidigen!“ Daher brauche es viel Geduld. Eine Tugend, die die Linzer in den letzten Liga-Spielen ohnehin genug bewiesen hatten. Denn sowohl gegen Altach als auch Salzburg wurde der Sieg in den letzten Minuten eingetütet. Das gibt Auftrieb für heute!
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