Lima, 1992: Inmitten sozialer und politischer Unruhen plant Elena (Jimena Lindo) mit ihren Töchtern Lucia (Abril Gjurinovic) und Aurora (Luana Vega) den Neustart in den USA. Leider müssen aber noch die Reisepapiere von Carlos (Gonzalo Molina), dem Vater der Mädchen, unterzeichnet werden. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Reinas – Die Königinnen“, einem preisgekrönten Drama.
Peru, Sommer 1992: Autobomben fordern Opfer, Ausgangssperren und Polizeigewalt liegen an der Tagesordnung. Elena möchte ihre Töchter Lucia (Abril Gjurinovic) und Aurora (Luana Vega) in Sicherheit wissen und beschließt, Lima zu verlassen.
Ein Umzug in die USA steht bevor, doch die Reisepapiere müssen noch vom Vater der Mädchen unterfertigt werden. Und der hat sich bislang aus der Verantwortung gestohlen.
Die schweizerische Regisseurin Klaudia Reynicke offeriert uns ein autobiografisch gefärbtes Familiendrama, verließ sie doch selbst im Alter von 10 Jahren mit ihren Eltern Peru in Richtung Europa.
Politisch Relevantes lässt sie anklingen, im Fokus des von Warmherzigkeit durchtränkten Streifens steht aber der geschwisterliche Zusammenhalt, die Zerrissenheit zwischen Befürchtungen und vagen Hoffnungen. Die filmische Reflexion über Aufbruch und Mut wurde in Berlin und Locarno prämiert.
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