Der Dokumentarfilm von Barbara Miller und Philip Delaquis gewährt einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Dalai Lama. Mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und restaurierten Aufnahmen entsteht ein intimes Porträt dieses spirituellen Führers. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Weisheit des Glücks“, einer sehr warmherzigen und interessanten Dokumentation.
Da ist sein waches freundliches Gesicht, Augen, die aufmerksam auf uns zu ruhen scheinen, während er spricht. Es ist das Antlitz des fast 90-jährigen Dalai Lama – und dieser Film lebt von seinen Worten, seinen philosophischen Gedanken.
An Kindheits- und Lebenserinnerungen lässt er uns teilhaben, er erzählt von der Unterdrückung des tibetischen Volkes – und er appelliert an unsere Fähigkeit, allem mit Zuversicht zu begegnen.
Der bekennende Buddhist und Hollywoodstar Richard Gere firmiert als Produzent für diesen Film, der wie eine private Audienz bei dem religiösen Oberhaupt anmutet. Berührend die Reminiszenzen des Dalai Lama an seine Mutter, eine einfache Bäuerin und Analphabetin, der er, so seine Worte, sein großes Einfühlungsvermögen verdankt.
Nie sollten negative Gefühle unser ganzes Denken beherrschen, kapern, so der Rat eines Weltreisenden in Sachen inneres Glück. Regie: B. Miller, Ph. Delaquis.
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