Die Bühnen von New York nennt Pianist Elias Stemeseder normalerweise sein Zuhause. Am Donnerstagabend kehrt der gebürtige Salzburger an seine alte Wirkungsstätte zurück: Das Jazzit.
Das Wandeln zwischen den gegensätzlichen Städten inspiriert den Preisträger des Deutschen Jazzpreises: „Ich finde es gut, wenn man als Mensch mehrere Realitäten kennenlernt. In Bezug auf künstlerische Dinge sind unterschiedliche Blickwinkel wahnsinnig interessant.“
Auf der Bühne drückt sich das am Donnerstagabend in elektroakustischem Jazz aus, der fernab des Mainstreams ist. Mit seiner Musik Fragen beim Publikum aufwerfen und so den gesellschaftlichen Diskurs zu fördern, liegt dem Musiker am Herzen.
„Deshalb sind so Orte wie das Jazzit auch so unheimlich wichtig, finde ich. Hier können die Menschen zusammenkommen und sich austauschen. Das ist der Sinn von Kultur“, sagt der Pianist.
Nach seiner Zeit in der Mozartstadt geht es für Stemeseder wieder zurück in den Big Apple. Dort warten unter anderem gleich zwei Alben darauf, veröffentlicht zu werden.
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