Ein moderner Linearbeschleuniger samt eigenem Gebäude bringt ab sofort bessere Kapazitäten für Krebspatienten
Das Salzburger Universitätsklinikum hat mehr als sieben Millionen Euro in die Hand genommen und die Krebstherapie ausgebaut. Ein neuer, sogenannter Linearbeschleuniger ist seit heute am Campus des Landeskrankenhauses in Betrieb.
Das hypermoderne Gerät, das in der Strahlentherapie eingesetzt wird, hat rund zwei Millionen Euro gekostet, weitere fünf Millionen flossen in das Gebäude. Denn: Wie der Name der Therapieart schon sagt, es wird mit Strahlen hantiert. Bis zu zwei Meter dick sind deshalb die Betonwände um den Behandlungsraum. Die Stahltüre schließt hermetisch ab.
„Olymp der Medizintechnik“
„Der Linearbeschleuniger trifft Tumore auf den Millimeter genau“, sagt Radiologietechnologe Philipp Scherer. Die Organe rundum bleiben verschont. Das insgesamt fünfte Gerät in der Klinik, spielt alle Stückerl. Die Kapazitäten werden dadurch deutlich erhöht. Bis zu 2400 Krebspatienten können künftig pro Jahr am Standort bestrahlt werden.
Christoph Gaisberger, ist der Herr über das Technische des neuen Geräts. „Für einen Medizinphysiker ist das der Olymp der Medizintechnik“, sagt er. Gaisberger war von Anfang an involviert und trug mit zig weiteren Kollegen verantwortlich, dass der Linearbeschleuniger auch tatsächlich millimetergenau seine Arbeit tut.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.