Radball-Ass Patrick Schnetzer war enttäuscht nach der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Bremen. Nicht, weil er mit Partner Stefan Feuerstein nur Silber geholt hatte. Sondern, weil sich die Fans des Gastgeberlandes nicht zu benehmen wussten.
Bei Radball-Ass Patrick Schnetzer war der Ärger nach der Hallenrad-Weltmeisterschaft in Bremen (D) riesengroß. Zwar hatte sich der 30-Jährige mit Partner Stefan Feuerstein Silber geholt, musste sich im Finale nur Deutschland mit 3:6 geschlagen geben.
Aber das Verhalten der Gastgeber-Zuschauer seiner Person gegenüber sorgten beim achtfachen Weltmeister für klare Worte. In seinem Statement zur WM aufseinem offiziellen Instagram-Acount schreibt Schnetzer: „Für mich wurde eine Grenze überschritten.“ Weil er während des ganzen Finales Schmähgesängen ausgesetzt war, nicht zum ersten Mal beim Nachbarn. „Ein paar hielten es auch für nötig, unsere mitgereisten Fans anzupöbeln. Wollen wir das wirklich? Haben wir das wirklich nötig?“
Auf sein Posting bekam Schnetzer viel Zuspruch, auch von den Funktionären der WM – gut so, denn so darf Sport nicht sein.
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